tagesspiegel| Parteiausschlussverfahren: AfD-Spitze vergleicht Höcke mit Hitler


Die AfD will ihren Rechtsaußen Björn Höcke loswerden. Im Antrag zum Parteiausschluss wirft sie ihm „eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ vor.

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Die Spitze der AfD um die Vorsitzende Frauke Petry vergleicht den umstrittenen Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke laut einem Bericht mit Adolf Hitler. Die „Bild am Sonntag“ („BamS“) zitiert aus dem Antrag auf Parteiausschluss für Höcke, in dem diesem „eine übergroße Nähe zum Nationalsozialismus“ vorgeworfen wird. Diese „diskreditiert die Gesamtpartei“, heißt es weiter.

Grundlage für die Vorwürfe sind der Zeitung zufolge Reden, Schriften und Auftritte Höckes, die in dem rund 60 Seiten starken Antrag analysiert werden. Höcke wird demnach eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ attestiert. In Höckes Reden werde ein „Menschenbild sichtbar, welches der Würde des Menschen widerspricht“ und gegen Artikel 1 des Grundgesetzes verstoße. Höcke wende sich zudem „unmittelbar gegen die verfassungsgemäße Ordnung“ Deutschlands.

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