Merkur| „Flüchtlings-Offizier“: Rechte Gesinnung offenbar lange bekannt/ MAD unfähig!


In dem Fall des Bundeswehr-Offiziers, der sich monatelang als syrischer Flüchtling ausgegeben hat, sind noch viele Fragen offen. Allerdings hätte man gewarnt sein müssen.

Die extrem rechte Gesinnung von Franco A. sei laut „Spiegel“ schon seit Jahren bekannt gewesen. Dessen Masterarbeit sei bereits 2014 während seines Studiums an der französischen Militäruniversität Saint-Cyr als extremistisch eingestuft worden, hieß es. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Innenminister Thomas de Maizière (beide CDU) kündigten eine umfassende Aufklärung des Falls an.

Nach den bisherigen Ermittlungen war Franco A. dem „Spiegel“-Bericht zufolge an der französischen Elite-Universität aufgefallen, da er in seiner Arbeit „Politischer Wandel und Subversionsstrategie“ stramm völkische und teilweise rechtsextreme Meinungen wiederholte und sich nicht von entsprechenden Denkern oder Philosophen distanzierte. Wörtlich beschrieb ein Professor demnach die Arbeit mit dem Urteil, sie sei nicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar.

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