Correctiv| Stress im Endspurt der AfD in NRW/Vortstands-Rücktritte erschüttern AfD in Köln.


Unmittelbar vor der Landtagswahl am Sonntag haben mehrere Rücktritte hochrangiger Politiker die AfD in Köln in Aufruhr versetzt. Neben dem Vorstandssprecher und dessen Stellvertreter haben mehrere Beisitzer des Vorstandes ihre Ämter niedergelegt. Grund dafür unter anderem: Die Widersprüche zwischen Schein und Sein der AfD-Spitzenfrau Iris Dworek-Danielowski, über die wir vergangene Woche berichtet hatten.

Die AfD in NRW erlebt im Endspurt ihres Wahlkampfes rund um ihren Spitzenkandidaten Marcus Pretzell heftige Rückschläge. Mit Vorsicht zu genießende Halbwahrheiten des Spitzenkandidaten Pretzell. In Essen und Bottrop kämpft die Partei mit Kandidaten, die mehr als zweifelhafte Finanzen haben. Der Wahlkampfauftakt in Essen war trotz Riesenaufgebot an Politprominenz ein peinlicher Reinfall. In Düsseldorf erschienen sogar nur rund 100 Zuschauer, um Marcus Pretzell und seine Frau Frauke Petry anzuhören.

Die Konflikte mit den offenen Nationalisten um Björn Höcke sorgen für einen Abschwung. Der frühere Berater von Frauke Petry, Michael Klonovsky, hat zudem die persönlichen Probleme des NRW-Spitzenkandidaten Pretzell in einer Charakterstudie zusammengefasst: „Pretzell ist eine Hochstaplerfigur, ein unseriöser Mensch mit krankhaftem Drang zur Intrige und zum Schüren von Konflikten, ein Hasardeur, der Verträge für unverbindlich und Versprechen für elastische Floskeln hält.“ Klonovsky hat Pretzell wegen nicht gezahlter Sozialabgaben angezeigt. Pretzell hält dagegen, Klonovsky habe nie für ihn, sondern für seine Frau, gearbeitet.

 

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