BZ| Wie es zum Vertuschungsvorwurf gegen das LKA im Fall Amri kam


Seit Wochen stehen massive Vorwürfe gegen das LKA Berlin im Fall Amri im Raum. Erhärtet wurden sie bisher nicht. Eine B.Z.-Chronologie zeigt, dass die Behörden besser zusammengearbeitet haben als vermutet. Dennoch wurden Fehler gemacht.

Von Lars Petersen und Peter Rossberg

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) und die Vertuschungsvorwürfe im Fall Amri. Vor zwei Wochen hatte Innensenator Andreas Geisel (51, SPD) seiner Behörde massive Vorwürfe gemacht:

Ist man bislang davon ausgegangen, dass Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri nur ein kleinkrimineller Drogendealer gewesen war, sei nun im Polizei-System Poliks ein zehnseitiges Dokument entdeckt worden, in dem es heißt, die Telefonüberwachung habe Anhaltspunkte für einen bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln (Btm) gegeben.

 

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