Grundsatz- und Bundestagswahl-programm als Grundlage Studie: AfD-Position und katholische Soziallehre oft unvereinbar


Zwischen den Positionen der AfD und der katholischen Soziallehre gibt es nach einer Studie massive Differenzen. So seien »das ethno-nationale Gesellschafts- und Staatsverständnis« sowie die auf ausgrenzenden Feindbildern beruhenden Positionen der AfD mit der Kirchenlehre unvereinbar, heißt es in der in Münster veröffentlichten Untersuchung.

Die komplette Studie finden Sie auf der Internetseite der Universität Münster. Auch finden Sie dort eine vergleichende Zusammenfassung der Grundpositionen der AfD und der katholischen Soziallehre.

Das Institut für Christliche Sozialwissenschaften (ICS) an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster sowie das Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft in München hatten die Vergleichsstudie angefertigt, wie es hieß. Die wissenschaftlichen Einrichtungen kamen damit einer Bitte der Bevollmächtigten der katholischen Bischöfe in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach. Gegenstand der Untersuchung sind nach den Angaben das Grundsatz- sowie das Bundestagswahlprogramm der AfD. Zudem sei die Kommunikation der Partei anhand ihrer Social-Media-Strategie sowie ausgewählter Reden von Parteifunktionären untersucht worden.

Studie: AfD entwirft diffuse Feindbilder

 

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