Focus| V-Mann Murat lieferte erste virtuelle Spur: Terrorfahnder tricksten, um Anis Amri auszuspähen – und konnten ihn doch nicht stoppen


Wie die Bundesanwaltschaft und das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt tricksten, um die geheimen Chats des Attentäters Anis Amri zu entschlüsseln – und doch am Ende im Anti-Terrorkampf scheiterten.

Der Mann entpuppte sich als Top-Quelle für die deutschen Terrorfahnder. Beim Landeskriminalamt (LKA) in Nordrhein-Westfalen firmierte er unter dem Decknamen Murat. Ein Spitzel mit weitreichenden Beziehungen in die radikal-islamische Salafisten-Szene. Dazu zählten nach FOCUS-Online-Informationen auch enge Kontakte zu dem späteren Attentäter von Berlin, Anis Amri.

Murat nahm an Salafisten-Chats teil

Seit dem Herbst 2015 kommunizierte Murat, im Beamtenkürzel VP01 genannt, über die Messengerdienste WhatsApp und Telegram fortwährend mit dem tunesischen Terroristen.

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