Welt| Für die AfD wird es richtig eng/ Urkundenfälschung gehören scheinbar zum Handwerkszeug der Partei in Niedersachsen


Niedersachsen: Neue Fragen in der Affäre um gefälschte Briefe der Landeswahlleiterin.

 

In der Affäre um gefälschte Briefe der Landeswahlleiterin in Niedersachsen gerät der dortige AfD-Landesverband immer mehr unter Druck. Zum einen verhängte der Bundesvorstand der Partei am Freitag finanzielle Sanktionen, die den Landesvorstand unter dessen Chef Armin Paul Hampel empfindlich treffen. Zum andern fiel am Wochenende neues Licht auf die Stellungnahme, die die niedersächsische AfD zu der Briefe-Affäre abgegeben hat. Der Landespartei droht vor der Bundestagswahl ein Debakel.

Begonnen hatte die Affäre am 14. Juni 2017. Da widersprach der niedersächsische AfD-Generalsekretär Jens Kestner auf der Homepage seiner Landespartei einem Medienbericht, wonach die Partei ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl bis dahin nicht bei der Landeswahlleiterin Ulrike Sachs eingereicht habe. Zum Beleg des Gegenteils, dass die Liste nämlich längst eingereicht sei, präsentierte Kestner zwei angebliche Briefe der Wahlleiterin vom 1. und vom 16. März 2017.

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