VICE|Ein gewaltbereiter Dortmunder Neonazi muss nicht mehr ins Jobcenter / Vorteil wenn man NAZI ist! SKANDAL!!!


Statt sich morgens in die Warteschlange zu stellen, kann der Neonazi sich nochmal im Bett umdrehen.

Wer Hartz IV bekommt, muss beim Jobcenter erscheinen, wenn er oder sie eingeladen wird. Eigentlich. Für einen Dortmunder Neonazi gilt das nicht. Wie der WDR berichtet, muss ein 63-jähriger Rechtsextremist wegen seiner „bedenklichen Haltung zum Grundgesetz“ nicht persönlich bei seinem Sachbearbeiter vorsprechen. So stand es in seiner Akte. Das Amt regelt mit ihm alles schriftlich oder per Telefon. Es ist ein bisschen so, als bekäme man einen Schulverweis und die Hausaufgaben per Telefon durchgesagt oder per Mail.

Es handele sich hierbei „um einen wohl bedachten Abwägungsprozess der schutzwürdigen widerstreitenden Interessen“, schreibt das Jobcenter Dortmund auf Nachfrage von VICE. Übersetzt bedeutet das: Das Jobcenter möchte seine Mitarbeiter schützen. Bei dem Verbannten handelt es sich um einen stadtbekannten, vorbestraften Neonazi. Ob der auf Distanz gehaltene Mann schon körperlich übergriffig wurde, dazu sagt das Jobcenter nichts: Datenschutz.

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