Rhön-SaalePost| Weiterer AfD-Mann in Sachsen verlässt Landtagsfraktion/ AfD zerfällt immer schneller! Sonntag gehts weiter


Der personelle Aderlass bei der AfD in Sachsen hält an. Derweil will Frauke Petrys «Blaue Wende» eine Art Sammelbecken für gemäßigte Wutbürger sein. Ein früherer Mitstreiter räumt ihr keine Chancen ein.

Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag schrumpft weiter. In einer persönlichen Erklärung gab der Vogtländer Gunter Wild seinen Austritt bekannt.

Die AfD aus den Gründungszeiten habe «leider nur noch sehr wenige Gemeinsamkeiten mit der AfD von heute», schrieb der 59-Jährige in einer persönlichen Erklärung, über die die Chemnitzer «Freie Presse» (Online) berichtete. Die AfD ziehe mittlerweile Personen an, die das politische System der freiheitlich-demokratischen Grundordnung komplett stürzen wollten, so Wild. Nach dem Ausscheiden von Ex-Parteichefin Frauke Petry habe der rechte Flügel der Partei freie Fahrt.

Auch die sächsische AfD-Fraktion sieht Wild kritisch. Abgeordnete wendeten sich von der parlamentarischen Arbeit ab, um ihr «persönliches Ego zu pflegen und handeln, um anderen zu  schaden, anstatt der Gemeinschaft zu nutzen». Wild kündigte an, künftig die fraktionslosen Abgeordneten um Petry zu unterstützen. In der AfD will er zunächst bleiben. Einen späteren Austritt schloss er aber in der «Freien Presse» nicht aus.

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