VICE| Beatrix von Storch hat der BBC eines der absurdesten Interviews des Jahres gegeben


Lange tut die AfD-Politikerin so, als hätte sie vergessen, wofür ihre Partei steht – dann eskaliert die Diskussion.

Erinnert ihr euch noch an Frauke Petry? Die jahrelange Gallionsfigur mainstreamgewordenen Fremdenhasses, die immer und immer wieder in Talkshows und Interviews saß und stoisch lächelnd falsche Zahlen wiederholte? Nun, Frauke Petry ist Geschichte. Ihren Posten als telegene Vorzeige-Rechtspopulistin hat nun Alice Weidel eingenommen. Der Rest der AfD fällt mit Badehose-Skandalen auf und mit dem Versuch auszutesten, wie viel Menschenfeindlichkeit der Bundestag aushält – und scheint sich trotzdem nahezu ungebrochener Beliebtheit zu erfreuen. Quo vadis, Deutschland?

Und nun liefert Parteigenossin Beatrix von Storch auch noch ein Interview ab, in dem sie über große Teile des Gesprächs vergessen zu haben scheint, wofür ihre Partei eigentlich so steht.

Von Storch war am Dienstagabend ins BBC Newsnight-Studio zugeschaltet, um mit Moderatorin Emily Maitlis über die deutsche Flüchtlingspolitik zu sprechen – oder zumindest darüber, wie die AfD mit Geflüchteten umgehen würde, wenn sie diesbezüglich wirklich etwas zu sagen hätte. Wessen Asylantrag abgelehnt wurde, der müsse abgeschoben werden, sagt von Storch. Wenn es sein muss, auch gegen seinen Willen.

 

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