ARD| Seehofer stürzt ab – CSU im freien Fall! Deutschland sagt NEIN Zum Innenminister


Schaut man auf die beiden Hauptakteure des Streits um die Asyl- und Flüchtlingspolitik, so ergibt sich ein differenzierteres Bild: Angela Merkel verliert zwei Prozentpunkte Zustimmung und liegt bei 48 Prozent. Horst Seehofer hingegen stürzt um 16 Punkte ab: Mit seiner Arbeit sind aktuell nur 27 Prozent der Befragten zufrieden. Damit erreicht er wie im Juli 2015 den niedrigsten Wert, der jemals für ihn im ARD-DeutschlandTrend gemessen wurde.

DeutschlandTrend: Zufriedenheit mit der Arbeit von Merkel und Seehofer

Mögliche Motive für diesen Absturz aus Sicht der Deutschen: 73 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Seehofer mit seinem Verhalten gegenüber Merkel die Union geschwächt hat; 23 Prozent sehen das anders. Gleichzeitig finden 55 Prozent es gut, dass mit dem Innenminister jemand offen den Kurs der Kanzlerin in der Asyl- und Flüchtlingspolitik kritisiert; 42 Prozent sehen das anders. Diese auf den ersten Blick widersprüchlichen Aussagen passen durchaus zusammen: Inhaltlich findet es eine Mehrheit richtig, dass die Asyl- und Flüchtlingspolitik der Kanzlerin von Seehofer kritisiert wird – aber die Art und Weise der Auseinandersetzung innerhalb der Schwesterparteien wird für die Union als schädlich empfunden.

Dazu passt auch, dass 73 Prozent der Deutschen meinen, dass der CSU ihre eigenen Interessen wichtiger sind als der Erfolg der Regierung; 22 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Dass CDU und CSU zerstritten sind und keinen gemeinsamen Kurs haben – dieser Aussage stimmen 70 Prozent der Befragten zu; 25 Prozent stimmen ihr nicht zu.

Dazu passt auch, dass 73 Prozent der Deutschen meinen, dass der CSU ihre eigenen Interessen wichtiger sind als der Erfolg der Regierung; 22 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Dass CDU und CSU zerstritten sind und keinen gemeinsamen Kurs haben – dieser Aussage stimmen 70 Prozent der Befragten zu; 25 Prozent stimmen ihr nicht zu.

Flüchtlingspolitik nimmt für Mehrheit zu viel Raum ein

Mehrheitlich kritisch sehen es die Deutschen, dass sich die politische Diskussion in den vergangenen Tagen und Wochen hauptsächlich um den Asylstreit gedreht hat: 56 Prozent der Befragten meinen, dass das Thema Asyl und Flüchtlinge in der aktuellen politischen Auseinandersetzung zu viel Raum einnimmt; 33 Prozent finden, dass es einen angemessenen Raum einnimmt und neun Prozent sind der Ansicht, dass das Thema zu wenig Raum einnimmt.

DeutschlandTrend: Aussagen zur CDU/CSU

Flüchtlingspolitik nimmt für Mehrheit zu viel Raum ein

Mehrheitlich kritisch sehen es die Deutschen, dass sich die politische Diskussion in den vergangenen Tagen und Wochen hauptsächlich um den Asylstreit gedreht hat: 56 Prozent der Befragten meinen, dass das Thema Asyl und Flüchtlinge in der aktuellen politischen Auseinandersetzung zu viel Raum einnimmt; 33 Prozent finden, dass es einen angemessenen Raum einnimmt und neun Prozent sind der Ansicht, dass das Thema zu wenig Raum einnimmt.

DeutschlandTrend: Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik

galerie

Dabei kommen andere Themen zu kurz, zum Beispiel die Situation in der Pflege: Das Thema nimmt

 

weiterlesen

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: