FR| Das Frauenbild des Björn Höcke / Da würde sich der Führer aber freuen


AfD-Mann Björn Höcke hat einen Gesprächsband vorgelegt, in dem er sein Rollenverständnis offenbart. Er steht exemplarisch für das Frauenbild der AfD. Die Kolumne.

Von Katja Thorwarth

 

Lesen bildet, wer weiß das besser als ein examinierter Geschichtslehrer? Daher hat Björn Höcke, der Mann fürs Völkische, einen Gesprächsband vorgelegt, der zur neuen Pflichtlektüre der AfD werden dürfte. Auf 306 Seiten offenbart Höcke seine Heimatliebe – und zwar in einem ehrlichen Männergespräch „jenseits von Färbungen und Verleumdungen der Mainstreampresse“ (Verlagswerbung). Verleumden will auch die FR niemanden, nur einen klitzekleinen Auszug aus dem Machwerk zitieren, der einen Einblick gewährt in das Rollenverständnis eines der wichtigsten Köpfe der AfD.

Dort werden die Unterschiede zwischen Mann und Frau thematisiert, die Höcke zu „kultivieren“ bestrebt ist. Das Männliche sei geprägt durch „Wehrhaftigkeit, Weisheit und Führung“, während dem Weibe „Intuition, Sanftmut und Hingabe“ innewohnten, womit der aktive und passive Part klar zugeordnet ist.

Das geht beim völkischen Familienmodell nicht anders, da müssen sie durch, die Damen, und eben auch die gar nicht so sanften, denke man an die Reden von Frau Weidel im Bundestag. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Entscheidend ist, dass die Hierarchie funktioniert, und in der gehören Frauen nicht in die Führungsebene. Können sie als intuitionsgesteuerte Gemütsmenschen halt nicht, da kann der Höcke doch nichts für.

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