Wohnungsnot: Fast zwei Millionen erschwingliche Wohnungen fehlen


Die Hans-Böckler-Stiftung hat in einer aktuell veröffentlichten Untersuchung das Problem der Wohnungsnot rausgearbeitet: In deutschen Großstädten fehlen 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen. Vor allem Geringverdiener finden häufig keine Mietwohnung, die sie sich leisten können. Besonders angespannt ist die Lage für armutsgefährdete Haushalte in München, in der Region Rhein-Main sowie Köln-Bonn.
Die Veröffentlichung der Böckler Stiftung mit Untersuchungsbericht dazu: https://www.boeckler.de/113665_113670.htm

Das Thema wurde von der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen: www.sueddeutsche.de/thema/Miete und Thomas Öchsner hat es treffend in einem Kommentar auf den Punkt gebracht: Die Wohnungsnot ist zu der sozialen Frage schlechthin geworden. Die steigenden Wohnkosten haben weitreichende Konsequenzen: Sie werden für viele zum Armutsrisiko und verstärken die Ungleichheit im Land. Innenminister Seehofer muss sich endlich darum kümmern.
Den Kommentar gibt es hier: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/soziale-frage-das-wahre-problem-der-nation-heisst-wohnungsnot-1.4061291

Dem ist sich anzuschließen, es müssen quer durch die Republik Bündnisse für Wohnraum und für bezahlbaren Wohnraum, gegen Zwangsräumungen und für die Rückeroberung von ungenutztem und spekulativem Wohnraum entstehen.

Zusammengefasst: zumindest auf Übernahme tatsächlicher Miet- und Unterkunftskosten in allen Existenzsicherungssystemen.

 

Quelle: Harald Thomé

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