FAZ| Verfassungsschutz: Mehr Extremisten in Deutschland / Kein Wunder, Personal des BfV wurde aufgestockt!


Obwohl es 2017 nur einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland gab, hält Innenminister Seehofer die Szene weiter für höchst gefährlich. Besonders in einer Gruppe sieht der Verfassungsschutz eine Bedrohung.

An einem Freitagnachmittag im Juli 2017 leistete Ahmad A. seinen persönlichen „Beitrag zum weltweiten Dschihad“, wie er später sagte. Im Hamburger Stadtteil Barmbek stach er in einem Supermarkt mit einem Messer auf einen Kunden ein und verletzte diesen tödlich. Sechs weiteren Menschen fügte er zum Teil schwere Verletzungen zu. Seine Tat, für die er im März zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist der einzige islamistisch-terroristisch motivierte Anschlag, den der Verfassungsschutzbericht 2017 aufführt.

Anna-Lena Ripperger

Redakteurin in der Politik.

Doch ein Zeichen der Entwarnung sei das nicht, schreibt das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in seinem Bericht. Denn die Kräfteverschiebung in der islamistischen Szene setzt sich weiter fort – der gewaltorientierte beziehungsweise dschihadistische Bereich wächst, ebenso wie die Zahl der Salafisten. 2016 zählte das BfV noch 9700 Personen zu dieser Gruppe, 2017 sind es 10.800.

Problematische Ideologie

 

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