Kretschmer zu Chemnitz: „Es gab keine Hetzjagd“/ In welcher Welt lebt dieser Herr Kretschmer eigentlich?


„Es gab keine Hetzjagd“, so Michael Kretschmer, der sächsische Ministerpräsident. STIMMT, denn es gab nicht eine, sondern viele, u.a. auch gegen einen SPD Bundestagsabgeordneten und seine Parteimitglieder, wie es auch zahlreiche, dokumentierte Jagden auf Journalisten gab.

Beweis:

ATTACKEN AUF SOZIALDEMOKRATENEs gab eine „Hetzjagd“ in Chemnitz

F.A.S.

„Hetzjagd“-Aussagen im Widerspruch zu Recherchen: Eine Liste könnte Maaßen gefährlich werden

22.18 Uhr: Für die sächsische SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe, die auch Bundestagsabgeordnete ist, stehen die Äußerungen von Verfassungsschutzpräsident Maaßen im Widerspruch zu ihren eigenen Recherchen. Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte sie: „Nach zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen und Journalisten ist mir noch unerklärlicher, wie und weshalb Herr Maaßen zu seinen Äußerungen gekommen ist.“ Kolbe versucht derzeit – zusammen mit dem innenpolitischen Sprecher der Fraktion, Burkhard Lischka – eine möglichst umfassende Liste aller Augenzeugenberichte und Videos über Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Demonstrationen in Chemnitz zusammenzustellen.

Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte sie:“Am 26. und 27. August ist es zu Übergriffen gekommen, für viele, insbesondere Menschen mit nichtdeutschem Aussehen war die Situation höchst bedrohlich.“ Kolbe fügte gegenüber der F.A.S. mit Blick auf die Diskussion über „Hetzjagden“ hinzu: „Man kann sich jetzt in semantischen Debatten verstricken oder alles daransetzen, dass sich derlei nicht wiederholt.“ Kolbe forderte im Gespräch mit der „F.A.S.“, Maaßen müsse jetzt erklären, „wie er zu seinen Aussagen gekommen ist und Belege vorlegen“.

Merkur

Wieso sagen SIE hier nicht die Wahrheit, Herr Ministerpräsident Kretschmer?

„Wenn mehr Polizei erforderlich, dann wird sie angefordert.“(Michael Kretschmer, CDU)

Lieber Herr Ministerpräsident, stimmt auch nicht, denn die 591 eingesetzten Polizisten aus Sachsen waren auf der Montagsdemonstration völlig überfordert.

Bereits in den Mittagsstunden des Tages hatte der sächsische Verfassungsschutz auf eine große Anzahl von Demonstranten aus der rechten Szene hingewiesen. Immer noch ausreichend Zeit Verstärkung in anderen Bundesländern anzufordern. Niedersachsen hatte Verstärkung angeboten. Die haben sie abgelehnt. Als am Abend die Polizei aus Chemnitz dringend um Verstärkung im sächsischen Lagezentrum gebeten hatte, da wurde bei der BPol in Pirna angefragt, ob eine Verstärkung möglich wäre. Die BPol in Pirna verneinte dieses, gab aber den Hinweis, zuständig sei ohnehin das Bundespolizeipräsidium in Potsdam. Ein Anruf hätte genügt. Und die BPol hätte im Notfall Einsatzkräfte per Hubschrauber nach Chemnitz verlegt. Doch dieser Anruf blieb aus.

WIESO, Herr Ministerpräsident Kretschmer?

Beweis:

Chemnitzer Polizei forderte Verstärkung an falscher Stelle an

BR24

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