Herr Ministerpräsident Kretschmer, wann räumen SIE eigentlich mal ihren Saustall in Sachsen auf? Verhältnis einer Schöffin zu einem Angeklagten im „Freie Kameradschaft Dresden“-Prozess bestätigt


(mdr) Nach über einem Jahr Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der „Freien Kameradschaft Dresden“ hat eine Schöffin eingeräumt, mit dem Hauptbeschuldigten Benjamin Z. eine Beziehung gehabt zu haben.

Nach über einem Jahr Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der „Freien Kameradschaft Dresden“ hat eine Schöffin eingeräumt, mit dem Hauptbeschuldigten Benjamin Z. eine Beziehung gehabt zu haben. Das wurde dem MDR-Magazin „exakt“ aus Kreisen der Prozessbeteiligten bestätigt.

Zuvor hatte das Magazin berichtet, dass sich auf einem beschlagnahmten Tablet-Computer des Rechtsextremisten Hinweise auf eine Affäre befinden. Das Gerät wurde im Juli in der JVA Torgau beschlagnahmt, nachdem Benjamin Z. monatelang heimlich über das Internet Kontakt zu Kameraden hielt und versuchte, Zeugenaussagen zu beeinflussen. Das mit der Auswertung des Datenträgers beauftragte Landeskriminalamt hatte in den Textdateien keine verfahrensrelevanten Hinweise entdecken können.

Seit mehr als einem Jahr muss sich Benjamin Z. mit fünf weiteren Angeklagten vor dem Landgericht Dresden unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verantworten. Die Gruppe steht unter Verdacht, an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und alternative Jugendklubs beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll sie mit der rechtsterroristischen Vereinigung „Gruppe Freital“ kooperiert haben.

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