TAZ| Die Blut-und-Boden-Party des Matthias Matussek mit BILD-Spiegel-Zeit-Freunden


Matthias Matussek, der alte Mann, der immer schon so schrieb, wie andere alte Männer das mochten, feierte Geburtstag – und alle, alle kamen.

Wer kennt es nicht: Da stolpert man mit seiner Westerngitarre nachdenklich durch die Prärie, und plötzlich fällt einem ein, dass man ja noch zum Geburtstag eines alten Freundes wollte, der den Weg der Ehrbarkeit und der Zurechnungsfähigkeit längst verlassen hat. Doch Matthias Matussek, ehemals Feuilleton-Chef beim Spiegel, hat den Pfad nicht nur verlassen, sondern kraucht mittlerweile im Blut-und-Boden-Morast herum.

Wenn dieser Mann also, der sich selbst als „Frauenfeind, Nationalist, Dunkelkatholik“ (Zwinkersmiley) bezeichnet, zum Stelldichein bittet, dann sollte es keine Überraschung sein, dass sich das „Who is who“ der sogenannten neuen Rechten einfindet. Wobei nicht ganz klar ist, woher das „neu“ kommt, die Ideologie der meisten Partygäste stammt aus einer längst vergangenen Zeit.

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