Anschlag Neuseeland: eine Rekonstruktion der Ereignisse


Bei einem Anschlag während des Freitagsgebets sind in zwei Moscheen in Christchurch mindestens 49 Personen getötet worden. Die Behörden sprechen von Terror und haben mehrere Verdächtige verhaftet. Einer der Täter soll ein australischer Rechtsextremist sein.

Die Rekonstruktion basiert auf Agenturmaterial

  • Am Freitag sind in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch mindestens 49 Personen durch Schüsse getötet worden. Mindestens 48 Personen wurden verletzt, 20 davon schwer.
  • Die Polizei nahm insgesamt vier Verdächtige fest: drei Männer und eine Frau. Eine der verhafteten Personen wurde wieder freigelassen. Einer der Verdächtigen ist noch am selben Tag wegen Mordes angeklagt worden. Er ist am Samstag (Ortszeit) unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einer Anhörung vor Gericht erschienen. Keine der verhafteten Personen war der Polizei bekannt.
  • Einer der Verdächtigen ist der 28-jährige Australier Brenton Tarrant. Australiens Premierminister Scott Morrison sprach von einem «rechtsextremistischen gewalttätigen Terroristen».
  • Trotz der Festnahmen mahnte die Polizei weiterhin zur Vorsicht und appellierte an die Bevölkerung – insbesondere an Muslime –, zu Hause zu bleiben.
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