Blick| AfD-Spendenskandal um Alice Weidel: Deutscher Milliardär zahlte die 150’000 Franken


150’000 Franken wurden über eine Zürcher Firma an AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel überwiesen. Wer hinter dieser Parteispende steckte, war bislang unklar. Nun zeigt sich, wer der Gönner ist: ein deutscher Milliardär.

Er ist Milliarden schwer, lebt auf dem Zürichberg und ist die Schlüsselfigur im Spendenskandal der deutschen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Der Unternehmer Henning Conle. Der 75-J��hrige soll nämlich hinter der 150’000-Franken-Wahlkampf-Spende stecken, die im Jahr 2017 an die Spitzenkandidatin Alice Weidel (40) ging. Das zeigen Recherchen von «WDR», «NDR», «Süddeutscher Zeitung» und dem «Tages-Anzeiger».

Der schwerreiche Immobilien-Unternehmer trat aber nicht direkt als Gönner auf. Conle liess die 150’000 Franken zwischen Juli und September 2017 in mehreren Tranchen über die Zürcher Firma PWS Whole Sale International AG laufen. Von dort ging das Geld an AfD-Kreisverband Bodensee. Als Spendenzweck gab der Geldgeber ganz offen an: «Wahlkampfspende Alice Weidel». 

Bei der PWS hiess es im November auf Anfrage von BLICK, dass man die Überweisung «treuhänderisch für einen Geschäftsfreund» getätigt habe. Es sei ein Gefallen gewesen. Mehr wollte PWS-Geschäftsführer Kurt Häfliger (73) nicht sagen. Den Namen Henning Conle gab er nicht preis.

Auch nicht als die deutsche Justiz sich für den Fall interessierte. Zwar wurde das Geld von der AfD zurückgezahlt. Trotzdem: Spenden von Nicht-EU-Bürgern an deutsche Parteien sind illegal. Also schalteten sich im November 2018 die Bundestagsverwaltung und die Staatsanwaltschaft Konstanz (D) ein.

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