FAZ|Kreml setzte offenbar auf AfD-Politiker Frohnmaier


Laut einem Medienbericht hat der Kreml Markus Frohnmaier als möglichen Einflussagenten betrachtet – und eine Unterstützung seiner Bundestagskandidatur erwogen. Er könne ein „unter absoluter Kontrolle stehender Abgeordneter“ sein, so die Einschätzung.

Für seine Nähe zu Russland ist Markus Frohnmaier schon lange bekannt. Schon vor seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter reiste der AfD-Politiker nach Donezk in die Ostukraine, wo Separatisten mit russischer Unterstützung eine eigene „Volksrepublik“ errichtet haben. Die Annexion der Krim durch Russland hatte er mit den Worten begrüßt: „Ich beglückwünsche die Bürger der Krim zum Erringen der Unabhängigkeit von der Ukraine.“

Frohnmaier reiste 2016 selbst auf die Krim, nahm an einer Wirtschaftskonferenz in Jalta teil. Die Reise wurde von der russischen Seite bezahlt. Im April 2016 gründete er in Berlin mit anderen das „Deutsche Zentrum für Eurasische Studien“, das „Wahlbeobachtungen“ im Sinne des Kremls organisieren sollte. Als er schon Abgeordneter war, traf er sich mehrfach mit Vertretern der Kreml-Partei „Einiges Russland“.

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