Afd & Nazi-Kontakte| Schulterschluss mit Rechtsextremen: Zeugen sprechen erstmals über Kontakte von AfD-Landeschef Höcke zu Neonazis


In Chemnitz nahmen AfD-Politiker gemeinsam mit bekannten Rechtsextremen an Kundgebungen teil. Dieser Schulterschluss beschäftigt nun den Verfassungsschutz. Das Thüringer Landesamt erklärte den AfD-Landeschef Björn Höcke zum Prüffall. Über die mutmaßlichen Kontakte des Rechtsaußenpolitikers mit Neonazis wird bereits länger diskutiert. Nun sagten erstmals Zeugen aus.

Höcke und der stellvertretende NPD-Vorsitzende Thorsten Heise leben nur fünf Minuten voneinander entfernt. Dass sie sich kennen, streiten beide nicht ab, doch wie intensiv der Kontakt ist, darüber wurde bisher nur gemunkelt. Wie die Zeitung „Zeit“ schreibt, haben Zeugen aus Höckes Wohnort Bornhagen nun erstmals darüber gesprochen. Sie berichten von freundschaftlichen Treffen.

Heise ist wegen Körperverletzung, Volksverhetzung und Landfriedensbruchs vorbestraft, saß zweimal im Gefängnis und verkauft Devotionalien an Rechtsextreme. Laut Bundeskriminalamt ist er einer der bekanntesten Neonazis Deutschlandsund eine Leitfigur der Szene. Auch zu den rechten Terroristen des NSU soll er Kontakt gehabt haben. Als Vertreter der rechtsextremen NPD sitzt er im Kreistag Eichsfeld.

Private Gespräche in Höckes Garten

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