tagesschau| „Trauermarsch“ in Chemnitz: AfD-Schulterschluss mit Rechtsextremen


Im Parlament gibt sich die AfD bürgerlich, auf der Straße verbrüdert sie sich mit Rechtsextremisten und gewaltbereiten Nazis. Monitor-Recherchen zeigen: Der Schulterschluss in Chemnitz war von Anfang an geplant.

Von Andreas Maus, Andrea Röpke, Lisa Seemann, WDR          

Die Anweisungen waren klar: gedeckte Kleidung, stiller Protest, weiße Rosen und vor allem: keine Extremisten und Gewalttäter. So schrieb es Björn Höcke, AfD-Landesvorsitzender von Thüringen, in seinem Aufruf zum sogenannten Trauermarsch von Chemnitz auf Facebook.

Doch es kam anders. Neben Chemnitzer Bürgern, Anhängern der AfD und der fremdenfeindlichen „Pegida“ versammelte sich am vergangenen Samstag der harte Kerne der rechtsextremen Szene Deutschlands: Kameradschaften, Neonazis, Hooligans.

Who’s Who der neonazistischen Szene

Maik Arnold zum Beispiel, früher Anführer der verfassungsfeindlichen Kameradschaft „Nationale Sozialisten Chemnitz“, die 2014 verboten wurde. Er soll Kontakte zum Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gehabt haben.

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