Felix Klein missbraucht sein Amt – untragbar


Von Cohen, Tsafrir

Ungeheuerlich: Jetzt wirft der umstrittene Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Felix Klein seinen Kritiker*innen aus dem „linksliberalen Milieu“ Antisemitismus vor.

Damit kann er niemanden anders meinen als die Jüdinnen und Juden Micha Brumlik, Susan Neiman, Amos Goldberg, Alon Confino und Eva Illouz oder die Intellektuellen Aleida Assmann (Foto), Hajo Funke und Charlotte Wiedemann, die ihn alle zuvor scharf kritisiert hatten aufgrund seiner Äußerungen zum Philoso

phen Achilles #Mbembe. Klein legt eins drauf: Das „Gewaltpotential“ des „linksliberalen Milieus“ sei zwar momentan geringer als das von rechtsextremen Antisemiten, doch man dürfe es nicht unterschätzen.
Klein im Wortlaut: …“Sie alle wissen, vielleicht, meine Damen und Herren, dass gerade der Antisemitismus aus dem linksliberalen Milieu auch mir persönlich in den letzten Wochen das Leben durchaus etwas schwerer gemacht hat. Aber auch wenn rechte Erzählungen zurzeit höheres Gewaltpotential haben, dürfen wir diesen Bereich nicht unterschätzen“ (Felix Klein auf einer Pressekonferenz mit Ministerin Giffey Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) zur Vorstellung des ‚Kompetenznetzwerks Antisemitismus“).

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