Frühlingstraße 26

Zusammengestellt von Lutz Bucklitsch

3 Stunden nach dem Auffinden von 2 Leichen in einem Wohnmobil in Eisenach explodierte in Zwickau, in der Frühlingsstrasse 26, eine Doppelhaushälfte, das sogenannte Siedlerheim. Irgendwann gegen 15 Uhr.

Seit diesem Moment haben wir unendlich viel Informationen durch die Medien erhalten, einiges aus Kreisen der Polizei, der Staatsanwaltschaften, manches aus den Untersuchungsausschüssen in den Landtagen oder dem Deutschen Bundestag. Seit über ein Jahr wird die “Geschichte” des NSU in München vor dem Oberlandesgericht verhandelt. Fünf Angeklagte, darunter die Bewohnerin der Frühlingstraße 26, Beate Zschäpe.

Seit dem bisher ungeklärten Tod von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt in dem Wohnmobil in Eisenach gibt es viele Geschichten, viele Fakten, viele Märchen, von allen Seiten. Die staatlichen Organe , allem voran das Bundesamt für Verfassungsschutz – BfV – hebt sich besonders hervor – dort werden Aktenberge geschreddert. Nicht aus Versehen! Mit voller Absicht. Belegt durch ein Urteil des zuständigen Arbeitsgerichtes, an das sich der damalige Referatsleiter wandte, als seine Versetzung im Bundesamt für Verfassungsschutz angeordnet wurde. Bei dieser Schredderei hat es sich um eine bewußte Handlung des zuständigen Mitarbeiters gehandelt. Er wollte die Aufklärung der Wahrheit verhindern. Die Beteiligung seiner Behörde, die Unterstützung und Abdeckung durch das Umfeld des “Trios” um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt.

Frühlingsstrasse 26 in Zwickau Quelle: Freie Presse Chemnitz

Quelle: Focus

Was auch immer dort alles verbrannte, in den folgenden Tagen wurden viele Dokumente, Computer, Waffen u.v.m. gefunden, fast unbeschädigt. Ein Wunder möchte man denken, denn nicht einmal die berühmte AOK-Karte von Silvia Rossberg verheiratete Scheidemantel, wegen deren Nutzung durch Beate Zschäpe (2006) sie, Beate Zschäpe, u.a. angeklagt wurde.:

2 mal wurde Silvia Sch. vorgeladen, 1 mal ihr Mann Alexander Sch. deswegen vor dem OLG München angehört.

Zahnärztlicher Notdienst: Links ist die Quitttung

Zurück nach Zwickau, 4.11.2011, 15 Uhr.

Das Haus explodiert, die Mauern fliegen raus, eine einzige Flammenhölle, und die Feuerwehren rücken an und löschen.

Lokalreporter Heiko Richter ist vor Ort und dreht die ersten Bilder:

Besonders sehenswert ist der Computer, der voll im Feuer steht, und dann  den Wasserstrahl abbekommt, und welche Geheimnisse dort drin noch vorhanden gewesen sein sollen. NSU-Manifeste, Bilder, Internet-Verlauf, alles noch da !

Das Feuer war um ca. 15.40 gelöscht, es brannte 20-30 MInuten, nicht 8-10 Stunden wie oftmals berichtet, und danach entschied ein herbeigeholter Sachverständiger, dass das Haus vor dem Betreten gesichert und teilabgerissen werden müsse, vor dem Betreten.

Ein Jahr später.

JAHRESTAG DER EXPLOSION IN DER ZWICKAUER FRÜHLINGSSTRASSE – EINE BILANZ AUS SICHT DES AUTORS DER ERSTEN BILDER

“Heute vor einem Jahr, ich kann mich noch genau an den Nachmittag erinnern, ich stand in einem Supermarkt an der Käsetheke, als ich mehrere Anrufe erhielt, das es eine Wohnhausexplosion in Zwickau gab. Wie in solchen Fällen üblich, fuhr ich sofort an die Einsatzstelle, um den Feuerwehr- und Rettungseinsatz zu dokumentieren.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass dieses Ereignis meine Heimatstadt Zwickau so prägen wird. Als ich das Material an die TV Sender anbot, winkten die meisten ab. Klar wen interessiert schon eine Wohnhausexplosion in der sächsischen Provinz. Es gab keine Verletzten, keine Toten, damit war es für alle großen Medien uninteressant.
Später am Abend drehte sich jedoch das Blatt, erste Details der Umstände sickerten durch und die Bilder wurden interessant. Jetzt wollten alle Sender das Material. Wer jetzt denkt, ich habe dabei mir eine goldene Nase verdient, den muss ich enttäuschen. Natürlich wurden die Bilder von den Sendern einmalig honoriert, aber ein Arbeiter in einem hier ansässigen Automobilunternehmen verdient im Monat garantiert mehr als das, was ich an den Bildern verdient habe. Das aber nur mal so nebenbei.
Jetzt war jedoch der Geist aus der Flasche, die „Zwickauer Terrorzelle“ war geboren. Ich finde schon diese Bezeichnung sehr zweifelhaft, da ja keiner der Beteiligten aus Zwickau stammte und keiner der mutmaßlichen Morde in Zwickau verübt wurde. So groß das Ereignis plötzlich war, so groß war auch die Blamage der etablierten Medien. Das begann in den ersten Tagen und hält bis heute an. Frei nach dem Motto: Nichts Genaues weiß man nicht, aber darüber wird berichtet. Oftmals wurde das Blaue vom Himmel geschrieben oder gesendet. Jedes Krümelchen wurde zur Sensation hoch stilisiert. Selbst die Katzen der Hausbewohnerin schaften es in die Mainstream Medien und auch Unbeteiligte wurden in Ermangelung von Fakten an den Pranger gestellt. Genüsslich wurde und wird mit der Nazikeule auf Zwickau eingedroschen, schließlich muss die Quote, bzw. die Auflage stimmen.”
4.11.2011, Zwickau, Frühlingsstrasse Quelle FP
Quelle FP
Unter den “Zuschauern” , damals am 4.11.2011, auch ein gewisser Andre Eminger und seine Frau Susann, wie man polizeilich feststellte.
“Der Brandstifter ist oft der Erste beim Feuer”, so lautet eine alte Regel der polizeilichen Praxis…mögliche Rückschlüsse auf Genannte sind rein zufällig, wie vieles reiner “Zufall” ist, in der Aufklärung der Verbrechen des NSU.
Mitte: Unzerstörtes Haus. Quelle:Google Maps
Fluchtweg “Zschäpe”: nach rechts, unterhalb des Hauses, Veilchenweg.

Der Kamerareporter Heiko Richter war am Abend des 4.11.2011 wieder vor Ort, um die Ausführung der angeordneten Sicherungsarbeiten zu dokumentieren:

Nach diesem Baggereinsatz war dort drin garantiert nichts mehr an dem Platz, wo es vorher war. Immer noch durfte Niemand in das Haus, erst am Morgen waren die Arbeiten abgeschlossen.

Zuerst schaute man nach Leichen der Bewohner, und nach “Brandbeschleuniger”, auch unter dem Begriff “Benzin” bekannt.

Die Feuerwehr war die ganze Nacht vor Ort und berichtet:

Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts

http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media

Halten wir fest: Kein Benzin am Morgen des 5.11.2011 in der Ruine.

Der MDR war ebenfalls vor Ort, bitte auch den Kommentar lesen!!!

http://www.mdr.de/sachsen/zwickau132_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

Haben Sie es gefunden?

Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht.

Halten wir wieder fest: Kein Benzin am Samstag Vormittag.

Die Hunde sind hier zu sehen:

Der Mann weiss mehr als er sagt. Das meinte auch Herr Richter.

Am Nachmittag des 5.11.2011 war dann alles anders…

Kommentar beim MDR-Artikel:

1. katrin rolle:
hallo. […] .hoffentlich ist nichts böses passiert.irgendwo müssen die ja sein. | Vermerk der MDR Online-Redaktion: Kommentar wurde zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte gekürzt.

Wer sind “die” ??? Doch wohl nicht das Trio aus Jena?
Hat man je von einer Vernehmung der Katrin Rolle gelesen?

Was wusste diese Frau über die Bewohner?
Hat man den MDR befragt, was da ursprünglich stand?
Max und Gerri und Lisa, die Urlaubsbekanntschaft von Fehmarn???
Eine unbekannte Freundin, gar eine Mitwisserin?

Fragen über Fragen, die nach diesem Sachstand sich stellen.

Ortswechsel: München, Oberlandesgericht

Begeben wir uns nun in den Gerichtssaal nach München.

Anklage gegen Beate Zschäpe:

….klage ich an,
— jeweils unter Beschränkung der Strafverfolgung gemäß gg 154, 154a StPO1.
die Angeschuldigte Beate Zschäpe
in Nürnberg, Zwickau und in anderen Orten
ab einem unbekannten Zeitpunkt nach dem 26. Januar 1998, spätestens
jedoch ab dem 18, Oezember 1998 bis zum 4. November 2011,….

1.2. durch eine weitere rechtlich selbständige Tat ein Gebäude und eine
Räumlichkeit, die dem zeitweisen Aufenthalt von Menschen dient, zu
einer Zeit, in der Menschen sich dort aufzuhalten pflegen, in Brand
gesetzt und durch Brandlegung zeitweise zerstört und dabei in der
Absicht gehandelt zu haben, eine andere Straftat zu verdecken, und
in drei rechtlich zusammentreffenden Fällen versucht zu haben, durch
die Brandstiftung einen Menschen heimtückisch und mit gemeingefährlichen
Mitteln zur Verdeckung einer Straftat zu töten,
(Fall II.)

…Fall II

Nachdem die Angeschuldigte am Nachmittag des 4. November 2011 vom Tod ihrer beiden Komplizen erfahren hatte, verteilte sie in der gemeinsamen Wohnung in dem Mietshaus Frühlingsstraße 26 in Zwickau in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 15.05 Uhr aus
einem Kanister etwa zehn Liter Ottokraftstoff auf dem Fußboden und den Einrichtungsgegenständen in sämtlichen Räumen und zündete diesen gegen 15.05 Uhr mittels einer nicht näher bekannten Zündvorrichtung an.

Mit der Zündung explodierte das Kraftstoff-Luft-Gemisch, das infolge der Ausbringung des Benzins zwischenzeitlich entstanden war.
Durch die Druckwelle wurden mehrere Wände aus dem Mauerverband des Gebäudes herausgedrückt und die Geschossdecke über der 1. Etage zur Dachgeschosswohnung, in der sich um diese Zeit normalerweise die Handwerker Portleroi und Kaul zu Renovierungsarbeiten
aufhielten, wurde zerstört. Die Wand zwischen den Wohnungen der Angeschuldigten Zschäpe und der daneben unmittelbar daran angrenzenden Wohnung der zur Tatzeit 89jährigen Zeugin Erber wurde um einen halben Zentimeter in Richtung der Wohnung
der Zeugin verschoben, so dass durch mehrere Meter lange Risse Rauchgase in diese Wohnung eindrangen. Zugleich entwickelte sich aus dem ausgebrachten Kraftstoff eine von Anfang an nicht mehr kontrollierbare Flammenfront, so dass die Wohnung der Angeschuldigten und schließlich das Gebäude bis zum Dachstuhl selbständig brannten.
Die Angeschuldigte legte diesen Brand, um einer für Fälle des Scheiterns im Voraus getroffenen Abrede der Vereinigung entsprechend alle in der Wohnung und im Keller befindlichen Beweismittel und Spuren, die zur Aufdeckung ihrer Straftaten und derjenigen von
Mundlos und Böhnhardt führen konnten, zu vernichten. Die Angeschuldigte entfernte sich nach der Zündung des Benzins aus dem brennenden Gebäude und verließ den Brandort, ohne ernsthafte Rettungsbemühungen zu entfalten.

Aus der Wohnung nahm sie mindestens 15 fertig adressierte und frankierte Briefumschlä24ge mit, in denen sich jeweils ein Exemplar des Bekennervideos des „NSU” befand, um diese später zu versenden. Die Zeugin Erber konnte von ihren von Dritten alarmierten
Nichten noch rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Die Zeugen Portleroi und Kaul hatten bereits kurz vor der Brandlegung von der Angeschuldigten unbemerkt und unvorhergesehen das Haus verlassen, um eine Pause zu machen. Sie hatten sich deshalb
zum Zeitpunkt der Brandlegung ausnahmsweise nicht im Gebäude aufgehalten, so dass sie keine Verletzungen davon trugen.
Die geschilderten Auswirkungen der Brandlegung waren der Angeschuldigten bewusst. Sie wusste auch, dass in der Wohnung neben ihr die Zeugin Erber wohnte, bei der es sich um eine fast 90 Jahre alte Frau handelte, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes die
Wohnung nur noch sehr selten verlassen konnte. Ebenfalls war ihr bewusst, dass sich seit mehreren Wochen in der über ihrer Wohnung gelegenen Dachgeschoßwohnung täglich zu den normalen Arbeitszeiten, und damit grundsätzlich auch gegen 15 Uhr nachmittags,
die Handwerker Portleroi und Kaul aufhielten, die dort mit Renovierungsarbeiten beschäftigt waren. Dass sich diese gerade zum Tatzeitpunkt nicht im Gebäude befanden, beruhte auf einem Zufall und war der Angeschuldigten bei der Brandlegung nicht bekannt. Um selbst unbehelligt fliehen und Spuren und Beweismittel für ihre Straftaten vernichten zu können, fand sich die Angeschuldigte aber damit ab, dass die drei Menschen, die sich keines Angriffs versahen, durch die Flammen oder die Rauchgase möglicherweise zu
Tode kommen würden.

Die 15 Briefumschläge mit dem Bekennervideo, die sie aus der Wohnung mitgenommen hatte, verbreitete die Angeschuldigte Zschäpe bis zu ihrer Festnahme am B. November 2011 zu Propagandazwecken im Sinne des „NSU” an politische, religiöse und kulturelle Einrichtungen sowie an Presse unternehmen….

 

Der Brandermittler Frank Lenk war dort 4 mal, und hat über 1000 Fotos präsentiert.

Den 1. Auftritt hatte er am 25.6.2013, 15.Verhandlungstag.

Am Sonnabend seien USBV-Kräfte [USBV = Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen] dazu gekommen, am Sonntag habe ein Sprengstoffspürhund das Objekt untersucht. Es sei eine hohe Konzentration von Benzin feststellbar gewesen, es habe sehr stark danach gerochen. http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-15-verhandlungstag-25-juni-2013/

Falsch! Die Hunde, wie im Video zu sehen waren, waren am Samstag im Objekt. Wieso jetzt das Gegenteil behauptet wird, fragen wir doch den Staatsanwalt oder gar den Beamten selbst.

1. Die Hunde waren am Samstag Morgen da. Feuerwehr und MDR haben das bestätigt.
(siehe vorigen Blogeintrag). Die “Benzinspürhunde” fanden kein Benzin.

2. Wenn Herr Frank Lenk dort am Samstag Morgen Benzin roch, dann hat er eine bessere Nase, als die Hunde die ansonsten solche “Dinge/Gerüche” aufspüren. Ein unglaublicher Vorgang! Oder hat das Schicksal zugeschlagen und es wurde irrtümlich Benzin vergossen, weil man Benzin als Ermittler immer dabei hat und seine Arbeitsmittel vor Ort gereinigt hat?

3. Die Anwohner rochen nur Gas.

http://www.erziehung-online.de/forum/allgemein/gasgeruch-aus-wasche-bekommen-brauche-hilfe

 

Die Klardaten von “Erdnuckel” sind bekannt.  Die Dame heisst Grit Schwabe.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6874469&viewfull=1#post6874469

Ihr Onkel wohnte in der nicht explodierten Haushälfte. Seine Kleidung roch stark nach Gas, nicht aber nach Benzin.

Bekanntlich wird Gas ein Duftstoff beigesetzt, ein elend stinkender chemischer Marker.

Doch zurück zu KHM Frank Lenk.

Unverbrannter Kunststoffkanister LOL
Quelle:politikforen.net

Wieso bei all dem die Verteidigung nicht auf die Barrikaden geht bleibt ein Rätsel. Wieso hier nicht auch die Nebenklageanwälte intervenieren, auch ein Rätsel. Wieso es so eklatante Unterschiede zwischen dem virtuellen Beweismaterial – Videos – und der Aussage des Polizisten gibt, ein Rätsel.

Gibt es hier Tricksereien, so wie wir es bereits in anderen Bereichen – Verfassungsschutz – erlebt haben?

Ist die Beweismittelkette der Anklage wirklich so dicht, wie behauptet wird? Daran gibt es zumindest erhebliche Zweifel. Und diese Zweifel müssen aufgeklärt werden, im Interesse der Bürger dieses Landes.

 

Quelle: Wer-nicht-fragt-bleibt-dumm-Blog / FP / MDR / Stadt Zwickau / OLG München  /BKA / LKA Bayern / LKA Sachsen / Politikforen.net / Feuerwehr Zwickau / Heiko Richter / Grit Schwabe u.v.a.

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