Informationen D

Veröffentlichungen zum Themenbereich Rechtsextremismus (BfV)

Rechtsextremismus

„Symbole und Zeichen der Rechtsextremisten“

Titelbild: Symbole und Zeichen der Rechtsextremisten

Aus dem Inhalt:

    • Gesetzliche Bestimmungen
    • Begriff „Propagandamittel“
    • Verbotene Organisationen

Stand: März 2012

Broschüre zur BfV-Wanderausstellung
„Die braune Falle – Eine rechtsextremistische ‚Karriere'“

Cover der Broschüre zur Ausstellung "Die braune Falle"

    • Stand: Oktober 2012

Faltblatt „Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten – Beratung und Hilfe“

Faltblattcover "Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten"

Aus dem Inhalt:

    • Was ist das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten?
    • Wen wollen wir erreichen?
    • Was bieten wir an?
    • Wie können Sie uns erreichen?
    • Wo erhalten Sie weitere Informationen?

Stand: September 2009

Thema: „‚Autonome Nationalisten‘ – Rechtsextremistische Militanz“

Autonome Nationalisten - Rechtsextremistische Militanz

Aus dem Inhalt:

    • Entstehung, Strategie und Ideologie
    • Ablehnung undAkzeptanz in der rechtsextremistischen Szene
    • Wertung und Prognose
    • Stand: Mai 2009

Thema: „Extremistische Globalisierungskritik nach Heiligendamm“

"Extremistische Globalisierungskritik nach Heiligendamm"

Aus dem Inhalt:

    • Zur Bedeutung der Globalisierungskritik im Rechtsextremismus
    • Zur Bedeutung der Globalisierungskritik im Linksextremismus
    • Stand: Januar 2008

„Rechtsextremistische Musik“

"Rechtsextremistische Musik"

Aus dem Inhalt:

    • Musik als Lockmittel
    • Rechtsextremistische Musik
    • Rechtsextremistische Musikveranstaltungen
    • Stand: Juli 2007

Thema: „Die ‚Nationaldemokratische Partei Deutschlands‘ (NPD) als Gravitationsfeld im Rechtsextremismus“

Die NPD als Gravitationsfeld im Rechtsextremismus

Aus dem Inhalt:

    • Bemerkenswertes aus den Wahlanalysen
    • Strategie und Agitation
    • Resümee und Prognose
    • Stand: Dezember 2006

„Argumentationsmuster im rechtsextremistischen Antisemitismus“

"Argumentationsmuster im rechtsextremistschen Antisemitismus"

Aus dem Inhalt:

    • Religiöser Antisemitismus
    • Politischer Antisemitismus
    • Rassistischer Antisemitismus
    • Stand: November 2005

Publikationen der Landesbehörden

„Handlungsempfehlungen für Kommunen zum Umgang mit Rechtsextremismus“

Cover der Broschüre des LfV Niedersachsen "Handlungsempfehlungen für Kommunen zum Umgang mit Rechtsextremismus"

Aus dem Inhalt:

    • Rechtsextremismus in Niedersachsen – ein Lagebild
    • Versammlungen mit rechtsextremistischem Hintergrund
    • Anmietung oder Erwerb von Immobilien durch Rechtsextremisten
    • Rechtsextremistische Mandatsträger in den Kommunen
    • Umgang mit Wortmeldungen von Rechtsextremisten auf Veranstaltungen
    • Verfassungsfeindliche Kennzeichen und Termine der rechtsextremistischen Szene

Herausgeber: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Verfassungsschutz
Stand: Juli 2012

Nein zu Nazis & Co.

Cover der Broschüre des LfV Bayern "Nein zu Nazis & Co."

Aus dem Inhalt:

    • Ursachen und Anziehungskraft des Rechtsextremismus
    • Rechtsextremistischen Gruppen und Organisationen
    • Internet und Musik als Fangnetz
    • Frauen in der rechtsextremistischen Szene
    • Rechtsextremisten erkennen: Szene-Kleidung, Codes und Symbole
    • Was können wir dagegen tun?

Herausgeber: Bayerisches Staatsministerium des Innern
Stand: Januar 2012

Folien mit den Einstiegsbildern zu den jeweiligen Kapiteln für Unterrichtszwecke sind als PDF-Download erhältlich.

Faltblatt „Falsche Kennung – Kritische Kombinationen auf Kfz-Kennzeichen“

Faltblatt Falsche Kennung - Kritische Kombinationen auf Kfz-Kennzeichen

Aus dem Inhalt:

    • Charakteristik des Rechtsextremismus
    • Gesperrte Kombinationen
    • Kritische Kombinationen

Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
Stand: November 2010

Comic „Andi… – Tage wie dieser“

Titelblatt: Comic "Andi... - Tage wie dieser"

Aus dem Inhalt:

    • Zeichen und Symbole der extremistischen Rechten
    • Rechtsextremistische Propaganda an unseren Schulen
    • Rechtsextremistische Codes
    • Freiheitliche demokratische Grundordnung
    • Der Rechtsstaat
    • Grundrechte
    • Adressen und Ansprechpartner

Herausgeber: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen
Stand: Dezember 2008

Musik – Mode – Markenzeichen

Titelblatt: Musik - Mode - Markenzeichen

Aus dem Inhalt:

    • Erlebniswelt Rechtsextremismus – Menschenverachtung mit Unterhaltungswert
    • Musik, Mode, Markenzeichen
    • Rechtliche Aspekte
    • Was tun? Ansprechpartner zum Thema Rechtsextremismus
    • Häufig gestellte Fragen

Herausgeber: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen
Stand: September 2008

Rechtsextremismus „Lagebild 2009, Brandenburg – Sachsen-Anhalt“

Broschüre: Gemeinsames Lagebildder VerfassungsschutzbehördenBrandenburg und Sachsen-Anhaltzu aktuellen Entwicklungenim Rechtsextremismus 2009

    • Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt
      Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
    • Stand: Juli 2009

Lageanalyse über die „Autonomen Nationalisten“ in Berlin

    • Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Abteilung Verfassungsschutz Berlin
    • Stand: Juni 2008

Im Fokus: Rechte Gewalt in Berlin 2003 bis 2006

    • Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Abteilung Verfassungsschutz Berlin
    • Stand: November 2007

Antisemitismus

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: März 2009

Neonazistische Bestrebungen in Hessen

Titelblatt Broschüre Korex

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: März 2009

Skinheads

Titelblatt Broschüre Korex

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: März 2009

Gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus

Titelblatt Broschüre RLP

    • Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
    • Stand: November 2005

Rechtsextremismus – Symbole und Kennzeichen

Titelblatt Broschüre RLP

    • Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
    • Stand: Februar 2009

Kommunen gegen Rechtsextremismus

titelblatt RLP

    • Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
    • Stand: Dezember 2007

Rechtsextremistische Skinheads

Titelblatt

    • Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
    • Stand: Dezember 2005

„Symbole und Kennzeichen des Rechtsextremismus“

Titelblatt Broschüre SA

    • Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen- Anhalt und Landeszentrale für politische Bildung
      des Landes Sachsen-Anhalt
    • Stand: August 2007

„Symbole und Kennzeichen des Rechtsextremismus“

Titelblatt RE Brandenburg

    • Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Abteilung Verfassungsschutz Berlin und Ministerium des Innern des Landes Brandenburg Abteilung Verfassungsschutz
    • Stand: August 2010

„Handreichung für Schulen zum Umgang mit rechtsextremistischen Publikationen“

Handreichung RE von Brandenburg

    • Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
      Abteilung Verfassungsschutz

„Anlage zur Handreichung: Leitfaden zum Umgang mit dem Auftauchen von NPD Materialien im Unterricht“

Anlage Handreichung RE von BR

    • Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
      Abteilung Verfassungsschutz

Kommunen für Freiheit und Demokratie

Titelblatt Kommune und Freiheit BR

    • Herausgeber: Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen und Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz
    • Stand: August 2008

Rechtsextremismus „Lagebild 2008, Brandenburg – Sachsen“

Titelblatt Broschüre Lagebild BR

    • Herausgeber: Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen und
      Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
    • Stand: August 2008

„Jugend im Fokus von Rechtsextremisten“

Titelblatt: "Rechtsextremistische Musik - Lockmittel und Szenekitt"

    • Herausgeber: Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen
    • Stand: November 2010

„Saarland gegen Extremismus – Rechtsextremismus“

Titelblatt: Saarland gegen Extremismus - Rechtsextremismus

    • Herausgeber: Ministerium für Inneres,Familie, Frauen und Sport Saarland
    • Stand: 2006

„Saarland gegen Extremismus – Rechtsextremistische Musik“

Titelblatt: Saarland gegen Extremismus - Rechtsextremistische Musik

    • Herausgeber: Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport, Saarland
    • Stand: 2006

„Saarland gegen Extremismus – Rechtsextremismus im Internet“

Titelblatt: Saarland gegen Extremismus - Rechtsextremismus im Internet

    • Herausgeber: Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport, Saarland
    • Stand: 2007

„Rechtsextremistische Symbole und Kennzeichen – ein Überblick“

Titelblatt: Rechtsextremistische Symbole und Kennzeichen - ein Überblick

    • Herausgeber: Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz

Weiß ist keine Farbe

Titelblatt: Weiß ist keine Farbe

    • Herausgeber:Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern
    • Stand: Juli 2008

Rechtsextremistische Subkulturen

Titelblatt: Rechtsextremistische Subkulturen

    • Herausgeber:Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern
    • Stand: Juni 2008

Info: „Rechtsextremistische Musik“

Titelblatt: Info "Rechtsextremistische Musik"

    • Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport Abteilung Verfassungsschutz Berlin
    • Stand: November 2007

Faltblatt: Feinde der Demokratie – Rechtsextremisten

Faltblatt. Feinde der Demokratie - Rechtsextremisten

    • Herausgeber: Ministerium des Innern, Ref. V/2
    • Stand: August 2010

Faltblatt: Feinde der Demokratie – Hassmusiker

Faltblatt: Feinde der Demokratie - Hassmusiker

    • Herausgeber: Ministerium des Innern, Ref. V/2

„Rechtsextremismus – Nicht mit uns“

Titelblatt: "Rechtsextremismus - Nicht mit uns"

Aus dem Inhalt:

    • Was steckt dahinter?
    • Was wollen die Rechtsextremisten?
    • Erkennen leicht gemacht!

Herausgeber: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

Lageanalyse: Finanzquellen der rechtsextremistischen Kreise – Bericht der länderoffenen Arbeitsgruppe

Lageanalyse: Finanzquellen der rechtsextremistischen Kreise - Bericht der länderoffenen Arbeitsgruppe

Aus dem Inhalt:

    • Rechtsextremistische Parteien
    • Bildungspolitische Einrichtungen der Parteien
    • sonstige Organisationen (Kameradschaften, Vereine)

Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz Berlin
Stand: Juni 2007

Lageanalyse: Die NPD in Berlin

Lageanalyse: Die NPD in Berlin

Aus dem Inhalt:

    • Parteistrukturen
    • Strategische Ausrichtung
    • Aktivitäten

Herausgeber: Senatsverwaltung für Inneres und Sport,
Abteilung Verfassungsschutz
Stand: Mai 2007

„Neonazistische Kameradschaften/Rechtsextremistische Skinheads/Rechtsextremistische Musik „

Titelblatt

Aus dem Inhalt:

    • Neonazismus
    • Die Skinhead-Bewegung in Deutschland
    • Instrumentalisierung der Musik

Herausgeber: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Integration Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stand: August 2007

„Förderung politischer Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus in den Kommunen“

Titelblatt

Aus dem Inhalt:

    • Erscheinungsformen und Lagebild des Rechtsextremismus in NiedersachsenDie Skinhead-Bewegung in Deutschland
    • Strategien gegen den Rechtsextremismus / Prävention des Niedersächsischen Verfassungsschutzes

Herausgeber: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Integration Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stand: 2008

Erwerb oder Anmietung von Immobilien

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: April 2010

Jugendliche und rechtsextremistische Musik

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: April 2010

Teilnahme der NPD an der Landtagswahl 2009

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: März 2009

Vorsicht – Die NPD „Schulhof-CD“

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: April 2010

Rechtsextremismus in Hessen: Eine vergleichende Einordnung

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: März 2009

Rechtsextremismus und Sonnwendfeiern

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: April 2010

„Wortergreifung“ durch Rechtsextremisten

Titelblatt Korex des LfV Hessen

    • Herausgeber: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX), Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
    • Stand: April 2010

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01.07.2012
18.04.2012
01.03.2012

 

Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg

Zahlen, Daten, Fakten

  • Rechtsextremistisches Personenpotenzial in Baden-Württemberg und im Bund im Zeitraum 1991 – 2010
  • Entwicklung des rechtsextremistischen Personenpotenzials in Deutschland 1997 – 2010
  • Entwicklung des rechtsextremistischen Personenpotenzials in Baden-Württemberg 1997 – 2010
  • Entwicklung der rechtsextremistischen Straftaten in Deutschland und Baden-Württemberg von 1991 – 2010
  • Entwicklung der rechtsextremistischen Gewalttaten in Deutschland und Baden-Württemberg von 1991 – 2010
  • Entwicklung der Anzahl rechtsextremistischer Skinheadkonzerte 1997 – 2010
  • Entwicklung der Anzahl rechtsextremistischer Skinheadbands 1997 – 2010
  • Rechtsextremistisches Personenpotenzial in Baden-Württemberg – Frauenanteil in Prozent 1998 bis 2010
  • Entwicklung der Altersstruktur des rechtsextremistischen Personenpotenzial in Baden-Württemberg 2002 bis 2010 (Angaben in Prozent)Download

    Wahlergebnisse

    Rechtsextremismus

    Einführung

    Neonazis mit HitlergrußWelche Merkmale kennzeichnen rechtsextremistische Bestrebungen und wie entwickelte sich der Rechtsextremismus in Deutschland? »

    Agitation

    MenschenmengeDie rechtsextremistische Szene agiert gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Themen sind Antisemitismus und Revisionismus mit den Varianten Gebietsrevisionismus sowie Geschichtsrevisionismus. »

    Parteien und Organisationen

    Logos der - NPD -, - DVU - und - Jungen Nationaldemokraten - (JN)Informationen über die rechtsextremistischen Parteien NPD und DVU sowie die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN). »

    Neonazistische Szene

    CD-Cover: PLAY HARDCORE OR DIENeonazis streben einen nach dem Führerprinzip ausgerichteten und von einer totalitären Einheitspartei beherrschten Staat an. Die „Autonomen Nationalisten“ (AN) propagieren einen revolutionären nationalen Sozialismus. Zu den neonazistischen Skinhead-Organisationen gehören die Gruppen „Blood & Honour“, „Combat 18“ und die „Hammerskins“. »

    Rechtsextremistische Skinheads und sonstige gewaltbereite Rechtsextremisten

    Skinheads SymbolHierzu gehören Personen, die politisch motivierte Gewalt bereits ausgeübt haben oder sich in Gruppen bewegen, die als gewaltgeneigt gelten und Gewalt als probates Mittel zur Durchsetzung ihrer vermeintlichen politischen Ziele ansehen. »

    Rechtsextremistische Musikszene

    Neonazistische Skinhead-Band - Max Resist - (USA)Informationen über rechtsextremistische Musik und ihre Wirkung auf  Jugendliche. »

    Potenziale im Rechtsextremismus

    Symbolfoto für ein Linien-Diagramm   (c) MicrosoftPotenziale im Bund und in Hamburg »

    Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KOREX)

    Korex Logo

    Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Volker Bouffier, hat am 20. Mai 2008 den Aufbau eines Kompetenzzentrums Rechtsextremismus (KOREX) im Landesamt für Verfassungsschutz beschlossen. Zu dessen zentralen Aufgaben gehören:

    • Aufklärungs- und Präventionsarbeit
      Die Bekämpfung des Rechtsextremismus bedarf nicht nur der Vorfeldaufklärung durch den Verfassungsschutz und der Strafverfolgungsmaßnahmen der Polizei. Ebenso notwendig sind die Aufklärung der Öffentlichkeit und eine gezielte Prävention. KOREX soll das Fachwissen des Landesamtes für Verfassungsschutz über den Rechtsextremismus für die Präventionsarbeit gezielt aufbereiten und zur Verfügung stellen. Öffentliche oder zielgruppenspezifische Vorträge gehören dabei ebenso zum Aufgabenspektrum des Kompetenzzentrums wie die Erstellung von Themenbroschüren und die intensive Beratung von Verantwortungsträgern.
    • Regionale Analysen
      Rechtsextremistische Bestrebungen treten nicht nur auf Bundes- oder Landesebene in Erscheinung. Vielmehr spielen sie sich oft in regionalen oder lokalen Strukturen ab. Insbesondere neonazistische Kameradschaften und sogenannte Freie Kräfte agieren häufig in einem örtlich eng begrenzten Umfeld. Und gerade dort werden sie, auch aufgrund des vorhandenen Gewaltpotenzials, von Teilen der Bevölkerung als unmittelbar spürbare Bedrohung wahrgenommen. Auf diese Herausforderung reagiert KOREX mit einer noch intensiveren Beobachtung von regionalen Schwerpunkten des Rechtsextremismus.
    • Verstärkte Beobachtung des Rechtsextremismus im Internet
      Das Internet ist inzwischen das vorherrschende Kommunikationsmedium im Rechtsextremismus. Die Verbreitung rechtsextremistischer Propaganda erfolgt über eine Vielzahl von Homepages und im Internet verfügbaren Texten oder Filmen. Rechtsextremistische Foren und Chats haben ebenfalls eine hohe Bedeutung für die Sicherheitsbehörden, da in ihnen häufig Aktionen geplant und abgesprochen werden. Beabsichtigte Gewaltanwendungen bis hin zu etwaigen Anschlagsplanungen sollen durch eine Überwachung dieses Bereichs im Vorfeld besser erkannt werden. Mit KOREX wird die ohnehin bereits intensive Beobachtung der für Hessen relevanten rechtsextremistischen Bestrebungen im Internet nochmals verstärkt und optimiert.

    Hessische Skinheadbands

    „Hauptkampflinie“ (HKL)Die bekannteste rechtsextremistische Musikgruppe aus Hessen ist „Hauptkampflinie“ (HKL). Sie wurde 1997 im Raum Kassel gegründet und hat bisher mehr als 30 Tonträger (eigene sowie Sampler) herausgebracht. Der Inhalt ihrer Lieder propagiert die nationalsozialistische Ideologie, ist rassistisch sowie in Teilen gewaltverherrlichend und verrohend.

    „Störmanöver“

    Seit Ende 2005 ist die aus dem südhessischen Raum stammende Band „Störmanöver“ aktiv. Im September 2007 veröffentlichte sie ihre erste CD „Land am Abgrund“. Sie tritt bei rechtsextremistischen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet auf.

    „Nordglanz“

    Die Band „Nordglanz“ ist seit 2005 bekannt und stammt aus dem Raum Frankfurt am Main. Nach eigener Aussage in einem Interview im Jahr 2008 orientiert sich die Band stilistisch sowohl an Elementen des klassischen Rechtsrock als auch am National Socialist Black Metal (NSBM). Die Band veröffentlichte bisher drei Tonträger.

    „Gegenschlag“

    Seit April 2002 tritt die Band „Gegenschlag“ (Raum Mittelhessen) in Erscheinung. Sie veröffentlichte bisher zwei eigene Tonträger: „Die Deutsche Jugend schlägt zurück“ (2003) und „Bester Gast in Teufels Küche“ (2007).

    Hammerskins

    Symbol dder Hammerskins

    Struktur

    Die rechtsextremistische Organisation Hammerskins, 1986 in den USA gegründet, war zunächst eine regionale, ist mittlerweile aber eine weltweit aktive Bewegung innerhalb der Skinhead-Szene mit elitärem Anspruch. In Deutschland ist die Organisation nach eigenen Angaben seit 1991 aktiv. In Hessen gibt es keine Hammerskins-Gruppierung, einzelne hessische Skinheads nehmen aber an Konzertveranstaltungen dieser Organisation in anderen Bundesländern oder im benachbarten Ausland teil.

    Mit bundesweit etwa 100 Angehörigen haben die Hammerskins weit weniger Zulauf als die verbotene Blood & Honour (B&H) Bewegung. Ihnen ist es bisher nicht gelungen, eine flächendeckende Struktur aufzubauen. Von B & H unterscheiden sie sich vor allem durch ihr extrem ausgeprägtes Elitedenken.

    Das Symbol der Hammerskins sind zwei gekreuzte Zimmermannshämmer, die in ihrem Ursprungsland USA als Zeichen der Kraft und Stärke der weißen Arbeiterklasse gelten.

    Ziel und Aktivitäten

    Hammerskins vertreten ein rassistisches Weltbild, teilweise verbunden mit nationalsozialistischem Gedankengut. Ihr Ziel ist die Vereinigung aller weißen Skinheads der Welt in einer Hammerskins-Nation.

    Die Hammerskins veranstalten Skinhead-Konzerte, geben eigene „Fanzines“ heraus und sind im Internet vertreten.

    Blood & Honour

    Blood & Honour

    Die rechtsextremistische Vereinigung Blood & Honour (B & H) entstand Ende der 1980er Jahre in Großbritannien. Ihr Gründer war der in der Szene als Kultfigur verehrte, 1993 verstorbene Sänger der Skinhead-Band Skrewdriver, Ian Stuart Donaldson. Im Jahr 1994 gründete sich in Berlin die B & H Division Deutschland und ihre Jugendorganisation White Youth. Beide wurden am 14. September 2000 vom Bundesinnenminister verboten.

    B & H zählte etwa 240 Mitglieder. Die Hauptaktivität der Organisation bestand darin, Skinhead-Konzerte durchzuführen und Tonträger zu verbreiten. In Hessen gab es bis zum Verbot im Jahre 2000 zwei B & H-Sektionen (Nordhessen und Südhessen) mit insgesamt 20 bis 30 Mitgliedern.

    Einzelne Personen in mehreren Bundesländern, darunter auch Hessen, führen die Organisation trotz des Verbots fort. Anfang des Jahres 2010 wurden zwei Protagonisten von B & H wegen Fortführung einer verbotenen Vereinigung vom Landgericht Frankfurt am Main verurteilt.
    Über die Musik versuchen B & H-Anhänger auch weiterhin, Jugendliche an die rechtsextremistische Szene heranzuführen und mit neonazistischem bzw. rassistischem Gedankengut vertraut zu machen.

    Ideologie

    Die ideologische Ausrichtung der „Bewegung“ orientierte sich u. a. an einem deutlichen Bekenntnis zu Adolf Hitler und weiteren Nazigrößen. Symbole und Begriffe des Nationalsozialismus wurden als Kennzeichen verwandt. Allein der in altdeutscher Schrift verwendete Name („Blut und Ehre“) deutete auf die Identifikation mit dem Nationalsozialismus hin: Eines der beiden Nürnberger Rassegesetze von 1935 hieß „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Auch indem B & H ihre Zielsetzung mit „25 Punkte-Programm“ (die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei nannte ihr Parteiprogramm „Das 25-Punkte-Programm“) bezeichnete, dokumentiert die Organisation ihre Nähe zum Nationalsozialismus.

    Konzerte

    Bedeutung von Skinhead-Konzerten

    Rechtsextremistische Musikveranstaltungen (Liederabende und Skinhead-Konzerte) dienen der Kontaktaufnahme und Kommunikation zwischen Rechtsextremisten sowie zur Verbreitung rechtsextremistischer Propaganda.

    Skinhead-Konzerte werden von Rechtsextremisten genutzt, um junge Menschen über die Musik anzusprechen und für rechtsextremistische Überzeugungen zu gewinnen.

    2009

    Nachdem 2008 kein Skinhead-Konzert in Hessen stattfand, gelang es Rechtsextremisten für den 24. Januar 2009 eine Grillhütte in der Gemarkung Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis) anzumieten und dort eine Musikveranstaltung durchzuführen. Die Veranstalter hatten die Örtlichkeit mit der Angabe, eine „Verlobungsfeier“ durchführen zu wollen, angemietet. Die Polizei überwachte die Veranstaltung, konnte aber keine Außenwirkung feststellen.

    2007

    Am 29. Dezember 2007 fand in Viernheim (Kreis Bergstraße) ein rechtsextremistisches Skinheadkonzert statt. Laut Polizeiangaben nahmen etwa 260 Skinheads, überwiegend aus dem süddeutschen Raum, teil. Durch polizeiliche Sperrungen von Zufahrtsstraßen wurde ein großer Teil der Teilnehmer an der Anreise gehindert. Es traten mehrere deutsche Skinheadbands, darunter die hessische Band „Störmanöver“, auf.

    Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

    Aktuelle Entwicklung

    Die Erscheinungsformen des Rechtsextremismus haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Der parteigebundene Rechtsextremismus hat an Bedeutung verloren. Lediglich die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) übt noch Einfluss auf die Entwicklung des Rechtsextremismus aus, ohne dass sich dies allerdings in steigenden Mitgliederzahlen ausdrückt. Die DVU hat sich sogar aufgelöst. Dem Bedeutungsverlust des parteigebundenen Rechtsextremismus steht ein Bedeutungszuwachs des aktionsorientierten Rechtsextremismus gegenüber.

    Kommunalpolitik als Aktionsfeld

    Rechtsextremisten streben über die Beteiligung an Wahlen als Kandidaten der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) eine Beteiligung am politischen Leben an. Der NPD ist es jedoch seit 1967 nicht gelungen, ein Mandat im Niedersächsischen Landtag zu erlangen. Bei der niedersächsischen Landtagswahl am 27. Januar 2008 erzielte die NPD 52.986 Zweitstimmen. Dies entspricht einem Anteil von 1,5% der Stimmen. Hingegen werden zur Zeit insgesamt 21 kommunale Mandate von Rechtsextremisten wahrgenommen, acht Mandate in den Räten der kreisfreien Städte und Landkreise sowie 13 Mandate in Gemeinde- und Bezirksräten. Absolut gewann die NPD 2011 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 23.655 Stimmen (0,2%) sowie in den kreisangehörigen Gemeinden der Landkreise 6.091 Stimmen (0,1%). Bei der Bewertung der Wahlergebnisse ist zu berücksichtigen, dass die NPD nicht überall angetreten ist.

    Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

    Ende 2011 gehörten dem niedersächsischen Landesverband der NPD 500 Mitglieder an. 2007 waren es noch 650 Mitglieder. Der Mitgliederrückgang dokumentiert den organisatorischen Zustand des Landesverbandes und die Zerstrittenheit der Parteiführung. Nur wenige Unterbezirke sind kontinuierlich aktiv. Innerhalb des Bundesverbandes spielt die niedersächsische NPD eine untergeordnete Rolle. Von ihr gehen keine programmatischen Impulse aus. Für die präventive Arbeit vor Ort ist es wichtig, die sogenannte Drei-Säulen-Strategie der NPD mit den Komponenten „Kampf um die Straße“, „Kampf um die Köpfe“ und „Kampf um die Entscheidungsgremien“ zu kennen.

    Der „Kampf um die Straße“ konzentriert sich auf die Durchführung von Demonstrationen. Den „Kampf um die Köpfe“ bestimmt der Versuch, das Denken im Sinne der neonazistischen Ideologie der NPD zu beeinflussen. Diesem Zweck dienen u. a. die Verteilung so genannter Schulhof-CDs und die „Wortergreifungsstrategie“ (NPD-Mitglieder sollen öffentliche Veranstaltungen zur Verbreitung eigener Thesen nutzen). Der „Kampf um die Entscheidungsgremien“ schließlich ist Ausdruck des Bemühens der NPD, über kommunal-, landes- oder bundespolitische Mandate Einfluss auszuüben. In den letzten Jahren hat die NPD ihre politischen Inhalte, mit denen sie in der Öffentlichkeit auftritt, deutlich verändert: Sozial- und wirtschaftspolitische Themen sind gegenüber solchen, die sich mit der historischen Vergangenheit beschäftigen, deutlich in den Vordergrund gerückt. Insbesondere die Aussagen zur Sozialpolitik belegen die fremdenfeindliche Grundausrichtung der NPD.

    Darüber hinaus greift die NPD auf lokaler Ebene emotional aufgeladene Diskussionen auf, um von Stimmungen in der Bevölkerung zu profitieren, z. B. im Zusammenhang mit Sexualverbrechen an Kindern oder dem Bau von Moscheen. Nach dem Parteiengesetz muss die NPD mindestens jedes zweite Jahr einen Landesparteitag durchführen und alle zwei Jahre einen neuen Vorstand wählen. Die Suche der Parteiführung nach einem Veranstaltungsort hat sich in den letzten Jahren für einige niedersächsische Kommunen zu einem Problem entwickelt. Aus propagandistischen Gründen ist die NPD bestrebt, Parteitage an möglichst repräsentativer Stätte, etwa in einer Stadthalle, durchzuführen.

    Neonazistische Kameradschaften

    Das Kameradschaftsmodell, mit dem Rechtsextremisten auf die Verbote neonazistischer Organisationen Anfang der 1990er Jahre reagierten, macht anderen Formen der Organisation Platz. Anstelle der eine gewisse Stetigkeit verlangenden Arbeit in neonazistischen Kameradschaften sind lockere Formen des Zusammenwirkens nach dem Muster der Autonomen Nationalisten immer bedeutsamer.
    Diese Form des Rechtsextremismus gewinnt weiter an Attraktivität, denn das aktionsorientierte Angebot der neonazistischen Szene spricht Jugendliche, die mit dem Rechtsextremismus sympathisieren, weit mehr an als die Gremienarbeit in rechtsextremistischen Parteien oder die relativ straffe Mitwirkung in Kameradschaften. Jugendliche sind mehr an der Aktion als an der Organisation interessiert. Wichtiger als die Mitgliedschaft in einer Organisation sind für sie die auf persönlicher Bekanntschaft basierenden Kontakte, die sie auch über das Internet in Foren und sozialen Netzwerken pflegen. Auf diese Weise entstehen personelle Verbindungen von einer ganz eigenen Art, die den Sicherheitsbehörden die Beobachtung des Rechtsextremismus erschweren. Im Zuge dieser Entwicklung sind die Grenzen zwischen der subkulturellen und der neonazistischen Szene immer durchlässiger geworden. In Teilen hat eine Vermischung stattgefunden. Sie hat zu einem zahlenmäßigen Anstieg des neonazistischen und gleichzeitig zu einem Rückgang des subkulturellen Personenpotenzials beigetragen. Die Autonomen Nationalisten bilden ein Bindeglied zwischen diesen beiden Bereichen des Rechtsextremismus.

    Die beschriebene Entwicklung ist Ausdruck eines Strukturwandels des Rechtsextremismus. Sie signalisiert zugleich eine veränderte Sicherheitslage. Die Sichtweise muss sich aber nicht nur wegen der Verschiebungen im Personenpotenzial verändern, sondern auch wegen des Wandlungsprozesses, den der neonazistische Bereich selbst vollzieht. Beispielhaft für die beschriebene Entwicklung sind neonazistische Gruppen, die Jugendliche mit provokativen Aktionen ideologisch beeinflussen wollen. Die Mitglieder dieser Gruppen definieren sich über die Aktion. Sie treten in der Öffentlichkeit auf und suchen die offene ideologische Konfrontation. Ihr demonstratives Auftreten soll einschüchtern und zugleich das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe stärken. Auch über das Internet und mit selbst erstellten Videos soll Wirkung auf Jugendliche erzielt werden. Den hohen Stellenwert persönlicher Beziehungen verdeutlichen die Ermittlungen im Zusammenhang mit der terroristischen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Die Täter wurden von Rechtsextremisten in mehreren Bundesländern unterstützt, darunter auch von zumindest einem in Niedersachsen lebenden Rechtsextremisten. Ohne dieses Unterstützernetz wären das jahrelange Leben im Untergrund und die Begehung schwerster Straftaten in dieser Form vermutlich nicht möglich gewesen. Die Mordserie zeigt, wozu gut vernetzte Personen mit einer rassistischen und menschenverachtenden Ideologie fähig sind. Einen herausragenden Stellenwert für die Pflege der persönlichen Kontakte und die „ideologische Aufrüstung“ haben Demonstrationen mit überregionalem Charakter. Dazu gehören z. B. der alljährlich in Bad Nenndorf durchgeführte „Trauermarsch“ oder der „Tag der deutschen Zukunft“, der in jedem Jahr an einem anderen Ort in Norddeutschland stattfindet. Daran beteiligten sich bis zu 1.000 Rechtsextremisten aus verschiedenen Bundesländern.

    Das Internet hat der rechtsextremistischen Szene neue Möglichkeiten der Darstellung und Propaganda eröffnet. Es ist das einzige Massenmedium, über das Rechtsextremisten nahezu ungefiltert ihre Positionen verbreiten können. Hetzerische Darstellungen und Propagandavideos finden einen Verbreitungskreis, der weit über das von den Verfassungsschutzbehörden registrierte rechtsextremistische Personenpotenzial hinausreicht. Indem sie über das Internet kommunizieren und agitieren, unterlaufen Rechtsextremisten soziale Kontrollmechanismen und zum Teil auch strafrechtliche Sanktionierungsmöglichkeiten. Die Aktions- und Propagandaformen der rechtsextremistischen Szene haben sich zwar verändert, nicht aber die ideologischen Überzeugungen. Die Führungspersonen der neonazistischen Szene betrachten sich als die Speerspitze einer nationalen Bewegung. Ideologisch orientiert sich ihr Handeln am Ziel einer ethnisch homogenen Volksgemeinschaft. Daraus abgeleitet führen sie einen Kampf gegen die angebliche Überfremdung Deutschlands. Das Denken in Freund-Feind-Kategorien ist bezogen auf Einwanderer besonders stark ausgeprägt. Ablehnend verhalten sich die Neonazis gegenüber den von ihnen als „Systemparteien“ bezeichneten demokratischen Parteien. Ihnen unterstellen sie in einer ihrer Kampagnen, auf den Tod des deutschen Volkes hinzuwirken. Die um Nachwuchs bemühte NPD versucht Einfluss auf die neonazistische Szene zu gewinnen, unterliegt ihrerseits aber der Einflussnahme dieser Szene. Sie vollzieht eine Gratwanderung zwischen Parlaments- und Bewegungsorientierung, vermag die Entwicklung im neonazistischen Bereich aber nicht zu steuern. Dennoch steht der weitaus größte Teil der Neonazi-Szene der NPD positiv gegenüber. Unübersehbar sind die personellen Verflechtungen zwischen Teilen der NPD und der neonazistischen Szene. Im Falle eines NPD-Verbots würden deren Mitglieder ihre Aktivitäten in der neonazistischen Szene fortsetzen.

    Rechtsextremistische Subkultur

    Mit dem Begriff der Subkultur bezeichnet man eine Gruppe von zumeist Jugendlichen, die sich über die spezifische Verwendung von Kleidung, Musik, Interessen, Lebensweisen oder andere Identität stiftende Elemente von anderen (Sub-) Kulturen abgrenzt bzw. diese als Symbolik zur eigenen Wiedererkennung verwenden. Eine rechtsextremistische Subkultur entwickelte sich in Deutschland in den 1980er Jahren, als Teile der aus Großbritannien nach Deutschland gelangten Skinhead-Bewegung unter rechtsextremistischen Einfluss gerieten. Von anderen Subkulturen grenzten sich die rechtsextremistischen Skinheads durch ihr Äußeres (Springerstiefel und Glatze), eine eigene Symbolik und szenetypische Musik ab. In den folgenden Jahrzehnten hat sich die rechtsextremistische Subkultur stark gewandelt. Der typische Skinhead ist in Niedersachsen allerdings in dieser Aufmachung nur noch selten anzutreffen. Geblieben sind die Symbolik und die rechtsextremistische Musik, die inzwischen in verschiedenen Stilrichtungen (Rock, Metal, HipHop etc.) angeboten wird. Aufgrund der Veränderung ihres äußeren Erscheinungsbildes sind Angehörige der rechtsextremistischen Subkultur nicht mehr einfach zu erkennen. Der Bereich der rechtsextremistischen Subkultur ist der ideologisch am wenigsten gefestigte. Rechtsextremistische Einstellungen werden mit verbaler und physischer Aggressivität zum Ausdruck gebracht. Wegen der aktions- und erlebnisorientierten Ausrichtung der Subkultur ist die Zugangsschwelle zu diesem Bereich des Rechtsextremismus für Jugendliche mit einer fremdenfeindlichen Grundtendenz am niedrigsten. Immer wieder sind in den letzten Jahrzehnten unter dem Einfluss der Subkultur örtliche rechtsextremistische Szenen entstanden. Sie sind ein Rekrutierungsfeld für die neonazistische Kameradschaftsszene.

    Rechtsextremistische Musik

    Nach wie vor steht die rechtsextremistische Musik im Zentrum der subkulturellen Szene. Die Texte würdigen Minderheiten herab und schüren Hass. Rechtsextremistische Konzerte werden überwiegend konspirativ vorbereitet und finden vornehmlich in kleineren Orten statt. Raumanmietungen erfolgen häufig unter der Angabe, eine musikalisch umrahmte Geburtstagsfeier durchführen zu wollen. Als Vermieter werden oftmals vermeintlich seriöse Personen vorgeschoben, die sowohl dem Gaststättenbesitzer wie auch den Polizei- und Ordnungsbehörden noch nicht einschlägig bekannt sind. Einige Veranstalter sind als Reaktion auf Polizeimaßnahmen dazu übergegangen, mit Ausweichstätten zu planen. Im Eventualfall werden Besucher dann per SMS über einen Zwischentreffpunkt zur Ausweichstätte umdirigiert. Die Anzahl solcher Veranstaltungen ist aufgrund von konsequenten Gegenmaßnahmen der niedersächsischen Sicherheitsbehörden auf einige wenige zurückgegangen. Entsprechende Veranstaltungen können aufgrund von strafrechtlich relevanten Inhalten verhindert werden. Im Vergleich zur Verhinderung von rechtsextremistischen Musikveranstaltungen ist es hingegen wesentlich schwerer, der Verbreitung rechtsextremistischer Musik im Internet entgegenzuwirken.

    Gewaltbereite Rechtsextremisten

    Die Gewaltbereitschaft der auf Konfrontation ausgerichteten bewegungs- und aktionsorientierten neonazistischen Szene ist insgesamt hoch. In Niedersachsen und auch bundesweit wird etwa die Hälfte aller neonazistischen Gruppierungen als gewaltbereit eingestuft. Eine besonders hohe Gewaltbereitschaft gibt es in der subkulturellen Szene. Innerhalb der NPD bilden die Kameradschaftsangehörigen das gewaltbereite Potenzial. Die von Rechtsextremisten ausgeübte Gewalt richtet sich gegen Einwanderer, gegen gesellschaftliche Minderheiten und gegen Antifa-Gruppen. Häufig werden die Taten spontan aus der Gruppe heraus, also nicht geplant begangen, was Gegenmaßnahmen der Sicherheitsbehörden erschwert. Die Betonung von Kraft und Stärke gehört zum rechtsextremistischen Selbstverständnis. Hieraus resultieren die Verehrung der Wehrmacht und eine Vorliebe für Waffen. Der Besitz von Waffen durch Rechtsextremisten bedeutet eine ernstzunehmende Gefahr, gegen die niedersächsische Sicherheitsbehörden konsequent und nachhaltig vorgehen.

    Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

    Rechtsextremismus

    Das rechtsextremistische Spektrum setzt sich aus sehr verschiedenen Gruppen und Organisationen zusammen, darunter Parteien, neonazistische Kameradschaften und gewaltbereite Gruppen.

    Eine juristische Definition des Begriffes „Rechtsextremismus“ existiert nicht, ebenso wenig eine in der soziologischen oder politologischen Diskussion allgemein anerkannte. Hinzu kommt, dass der Rechtsextremismus kein einheitliches, ideologisch geschlossenes Phänomen ist, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Strömungen, ideologischer Ausrichtungen und Organisationsformen umfasst.

    Gleichwohl ist es beispielsweise möglich, rechtsextremistische Ideologie inhaltlich durch Darstellung der wesentlichen Merkmale zu beschreiben:

    • Nationalismus Wahrung und Stärkung der eigenen Nation als oberster alles dominierender Grundsatz (übersteigerter, völkisch fundierter Nationalismus, Auffassung eigener Überlegenheit).
    • Autoritarismus Überbetonung staatlicher Autorität gegenüber der Gesellschaft mit Idealisierung hierarchischer Strukturen (auch fehlende innerorganisatorische Demokratie).
    • Antipluralismus Unterwerfung und Bekämpfung individueller oder gruppenspezifischer Interessen zugunsten der „Volksgemeinschaft“, Ablehnung von Interessenverbänden (Identität von Regierung und Volk).
    • Ideologie der Ungleichwertigkeit Ausgrenzung/Abwertung nicht zur Eigengruppe gehörender Menschen; biologistisches Weltbild (Rassismus/Ausländerfeindlichkeit, Betonung angeblich „natürlicher Hierarchien“ und des Rechts des Stärkeren).

    Themen im Phänomenbereich Rechtsextremismus:

    IDEOLOGIE + BEGRIFFE

    Ein geschlossenes theoretisches System ist im Rechtsextremismus nicht vorhanden. Gleichwohl finden sich in der politischen Argumentation sämtlicher rechtsextremistischer Organisationen/Gruppierungen gemeinsame Begriffe.

    mehr

    PARTEIEN

    Die wichtigsten rechtsextremistischen Parteien sind in Nordrhein-Westfalen die ‚Nationaldemokratische Partei Deutschlands‘ (NPD) und die ‚Deutsche Volksunion‘ (DVU).

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    NEONAZIS

    Die heutige Neonazi-Szene steht in der Tradition des historischen Nationalsozialismus mit seinem Elite- und Führerprinzip.

    mehr

    SKINHEADS

    Sie versteht sich als Protest, als Opposition zur Gesellschaft. Als Ausdruck ihres Protests hat die Skinhead-Bewegung eigene „Standards“ entwickelt wie zum Beispiel Kleidungsaccessoires, Kommunikationsmittel (Fanzines) und als Hauptmerkmal ihren eigenen Musikstil.

    mehr

    NEUE RECHTE

    Die Neue Rechte ist eine in den 60er Jahren in Anlehnung an die französische „Nouvelle Droite“ und ihren Vordenker Alain de Benoist entstandene geistig-politische Strömung, die sich als „Gegenmodell“ zur Studentenbewegung von 1968, der Neuen Linken, verstand.

    mehr

    REVISIONISMUS

    Ziel des Revisionismus ist es, die Geschichtsschreibung über die Zeit des Nationalsozialismus zu widerlegen und dadurch langfristig die nationalsozialistische Ideologie zu rehabilitieren.

    mehr

    SONSTIGE ORGANISATIONEN

    Bei den sonstigen rechtsextremistischen Gruppierungen handelt es sich zumeist um Kleingruppen bis hin zu Ein-Mann-Organisationen – in der Regel von marginaler Einflussnahme auf die Entwicklung des gesamten Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland.

    mehr

    THEMENFELDER

    Rechtsextremistische Parteien, Vereinigungen, aber auch neonazistische Kameradschaften sind immer wieder bemüht, in der Bevölkerung Anklang für ihre Ziele zu finden, indem sie die öffentliche Auseinandersetzung mit bestimmten Themen kampagnenartig forcieren.

    mehr

    MEDIEN

    Die rechtsextremistische Szene hat ein Mediennetz gesponnen, das aus einer großen Bandbreite an Publikationen besteht. Dazu zählen regelmäßig erscheinende Zeitungen und Zeitschriften (mit einer Jahresgesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren), Bücher und Tonträger, insbesondere CDs. Zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel der Szene ist das Internet geworden.

    mehr

    Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen

    Rechtsextremismus

    Nachfolgende Beiträge sind dem Sächsischen Verfassungsschutz-bericht 2011 entnommen.

    Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz

    Rechtsextremismus Thüringen

    1. NPD-Landesverband Thüringen

    Im vergangenen August verkündete der Landesverband den geplanten Erwerb einer Immobilie in Bad Langensalza in der neben der Landesgeschäftsstelle, „der Materialdienst der Bundespartei, die Redaktion des ‚Nordthüringen Boten‘ und des Projekts der ‚Thüringer Regionalzeitungen‘“ sowie in Perspektive „ein nationaler Versandhandel und weitere nationale Firmen, Vereine und Organisationen“ untergebracht würden. Man wolle so den Strukturausbau der Partei in Thüringen betreiben und den Landesverband insgesamt professionalisieren. In den darauf folgenden Monaten fanden bis zum Jahresende 2010 mehrere rechtsextremistische Veranstaltungen in dem Objekt statt. Die Nutzung verharrte jedoch unter dem angekündigten Niveau, was auch auf eine zwischenzeitlich verhängte baurechtliche Nutzungsuntersagung für einen der dort vorhandenen größeren Räume zurückzuführen sein dürfte.

    Derzeit ist keine Kehrtwende oder auch nur ein Stopp des negativen Trends bei den Mitgliederzahlen und den Aktivitäten der Thüringer NPD erkennbar. Dies ist sicherlich auch vor dem Hintergrund der anderweitigen Prioritäten des Bundesverbandes zu sehen. Dessen Hauptaugenmerk richtet sich derzeit auf die Landtagswahlen 2011 in mehreren Bundesländern. Bisher verfehlte die NPD – wie schon 2009 in Thüringen – ihre dortigen Wahlziele. So scheiterte der als sicher propagierte Einzug in den Landtag Sachsen-Anhalts. In Hamburg, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen erreichte sie lediglich um 1% der Stimmen.

    Auch strukturell verzeichnete die NPD nach der Gründung des Kreisverbandes Schmalkalden-Meiningen am 23. April 2010 keine weiteren Veränderungen. Von den mittlerweile 17 Kreisverbänden, mit denen sie in Thüringen vertreten ist, sind einige nach wie vor nicht in der Lage, wahrnehmbare Aktivitäten entfalten. Unter anderem der zuletzt gegründete Kreisverband Schmalkalden-Meiningen erscheint inaktiv. Auch verfügen noch immer nicht alle Kreisverbände über eigenen Internetpräsenzen, andere werden selten gepflegt.

    2. DVU-Landesverband Thüringen

    Der Thüringer Landesverband der DVU zeigte zwar im ersten Halbjahr 2010 unter der weitgehenden Führung ehemaliger Thüringer NPD-Funktionäre gesteigerte Aktivitäten. Auch innerhalb des Bundesverbandes versuchte man, die eigene Position zu festigen und auszubauen. Dabei positionierte sich der Thüringer Landesverband auf der Seite der innerparteilichen Opposition zum damaligen Bundesvorsitzenden Matthias FAUST. In der zweiten Jahreshälfte war der Thüringer Landesverband hingegen kaum präsent, auch im Verlauf der sich verfestigenden Fusionspläne mit der NPD trat er nur im Internet in Erscheinung.

    Seit Jahresbeginn 2011 verschwanden dann auch die virtuellen Strukturen der Thüringer DVU im Internet. Der Landesverband zeigte sich nicht auf der weiter bestehenden Seite der Verschmelzungsgegner. Es ist anzunehmen, dass nur ein Teil der Mitglieder einen Aufnahmeantrag in die NPD stellte.

    3. Neonazi- und rechtsextremistische Musikszene

    Der bereits vor einiger Zeit durch baurechtliche Nutzungsuntersagungen verursachte faktische Wegfall der wichtigen Szeneobjekte „Braunes Haus“ und „Schützenhaus“ wirkt sich weiter aus. Das Schicksal des „Schützenhauses“ hat sogar eine bedeutsame Wendung genommen.

    Bereits aufgrund der Nutzungsuntersagung des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis, bestätigt durch das Thüringer Oberverwaltungsgericht im Februar 2010, bestand wegen der Nichterfüllung von Brandschutzauflagen im „Schützenhaus“ schon seit längerem keine Möglichkeit mehr für öffentliche Veranstaltungen. Mit dem Erwerb des Schützenhauses durch die Stadt Pößneck im Juni 2011 steht dieses Objekt der rechtsextremistischen Szene für die Zukunft dauerhaft nicht mehr zur Verfügung.

    Da auch die Räumlichkeiten des sog. Braunen Hauses in Jena, die bis zum Sommer 2009 für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt wurden, seit der im Juli 2009 aufgrund schwerwiegender brandschutztechnischer und baulicher Mängel behördlich verfügten Nutzungsuntersagung als Szenetreffpunkt wegfielen, bleibt derzeit nur noch die „Erlebnisscheune“ in Kirchheim als möglicher Veranstaltungsort. Dieser wird weiterhin nicht nur von der Neonaziszene, sondern auch von den organisierten Parteistrukturen genutzt, wie sich an den dort stattfindenden Veranstaltungen des ersten Halbjahres 2011 zeigt. Hier sind insbesondere das inzwischen „4. Treffen der Generationen“ am 7. Mai sowie der nach Eigenangaben in der „Erlebnisscheune“ in Kirchheim durchgeführte Neujahrsempfang des NPD-Landesverbandes Thüringen am 8. Januar zu nennen. Auch der Landesparteitag der Thüringer NPD fand am 18. Juni 2011 in Kirchheim statt.

    Die Aktivitäten der rechtsextremistischen subkulturellen Szene („Skinheadbereich“) nahmen in Hinsicht auf die Anzahl der geplanten und durchgeführten Konzerte seit Beginn des Jahres gegenüber dem Jahr 2010 sehr stark ab. Als mögliche Ursachen für diesen Rückgang sind sowohl der durch Polizei sowie Ordnungsbehörden aufgebaute Verfolgungsdruck, der Wegfall geeigneter Konzertorganisatoren sowie die Tatsache, dass sehr viele für den Raum Mitteldeutschland Konzerte in Sachsen stattfinden.

    Die Autonomen Nationalisten (AN) spielen in Thüringen aktuell nur noch eine untergeordnete Rolle. Nachdem noch in den letzten Jahren vermehrt Gruppierungen unter der Bezeichnung „Autonome Nationalisten“ in Erscheinung traten, ist aktuell ein Rückgang dieser Organisationsform festzustellen. Statt dessen findet seit etwa Mitte 2010 ein Strukturwechsel in der Neonazi- und Skinheadszene Thüringens statt. Zunehmend organisieren sich insbesondere „Freie Kräfte“ – welche zum Teil weiterhin im Stil und Habitus der AN auftreten – aber auch parteigebundene Kräfte unter dem Dach des „Freien Netz Mitteldeutschland“. Möglicherweise orientiert man sich hierbei am „Freien Netz Süd“, dessen propagiertes Ziel es ist, ein politisches Informationsportal zu sein, ohne jedoch auf den politischen Kampf in den einzelnen Regionen Einfluss zu nehmen. Tatsächliche Gruppen sind derzeit vor allem in Jena (FN Jena), in Erfurt (FN Erfurt) und im Bereich Mittel/Südthüringen (FN Saalfeld, FN Südthüringen) festzustellen.

    4. Zusammenfassung

    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich zumindest hinsichtlich der Parteistrukturen der NPD die stagnierenden bzw. rückläufigen Tendenzen der Jahre 2009 und 2010 auch im ersten Halbjahr 2011 grundsätzlich bestätigt haben. Bezüglich der neonazistischen Szene kann dies nicht im selben Maße konstatiert werden. Ob sich angesichts der Schnelllebigkeit der Neonazi-Szene jedoch eine dauerhafte Etablierung des Trends hin zum „Freien Netz“ durchsetzt, bleibt abzuwarten.

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