Anonymer Briefkasten

Anonymer Briefkasten

Sie wollen uns kontaktieren oder uns vertrauliche Informationen zusenden, aber dabei völlig anonym bleiben? Wir respektieren dies und bieten Ihnen hierfür zwei unterschiedliche Varianten an.

Kontaktieren Sie uns nie von Ihrem Büro aus. Diensttelefon, Diensthandy oder Ihre berufliche E-Mail-Adresse könnten überwacht werden. Benutzen Sie stattdessen Ihr privates Handy oder Ihren Festnetzanschluss und Ihren privaten Mailaccount. Besser noch: Schreiben Sie uns von einem Internetcafé aus über eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse, die keine Rückschlüsse auf Ihren Namen zulässt. Oder benutzen Sie ein Handy mit einer Prepaid-Karte, die nicht auf Ihren Namen gekauft wurde.

Schicken Sie uns wichtige Informationen oder Dokumente nie per E-Mail. Brennen Sie die Unterlagen auf eine CD, oder speichern Sie sie auf einem USB-Stick oder einer Chipkarte.

Anonyme E-Mail

Ihre persönliche Anonymität können Sie ermöglichen, indem Sie eine sogenannte „Wegwerf-E-Mail-Adresse“ verwenden. Bei diversen Anbietern (www.trash-mail.comwww.sofort-mail.dewww.wegwerfemail.de) können Sie eine solche anonyme E-Mail-Adresse sehr schnell und kostenlos erstellen. Sie müssen sich nicht registrieren und/oder weitere persönliche Daten eingeben. Über diese Services können Sie E-Mails nur empfangen, nicht aber versenden. Wenn Sie also von uns eine Antwort per E-Mail wünschen, aber nicht Ihre normale E-Mail-Adresse angeben wollen, teilen Sie uns einfach eine solche „Wegwerf-E-Mail-Adresse“ von Ihnen mit.

Tipps zu Ihrer Sicherheit:

Nutzen Sie weder Ihren privaten Rechner noch den Ihres Arbeitgebers. Gehen Sie in ein stark frequentiertes Internet-Café oder eine Bibliothek, wo Sie jeweils einen fremden Rechner benutzen können. Laden Sie Ihre Dateien direkt von einem USB-Stick hoch, ohne sie auf die Festplatte des Computers zu kopieren. Löschen Sie nach dem Hochladen der Dateien den Browserverlauf oder den Cache. Über TOR-Systeme können Sie Ihre Spuren im Internet darüber hinaus verschleiern. Informationen dazu: http://www.torproject.org/

Anonyme Meldungen und Dokumente könnt ihr auch hier hin mailen:

Kontaktseite

 hajofunke@riseup.net

Container: So verschlüsseln Sie Ihre Daten

So erstellen Sie einen verschlüsselten Container für Ihre Dateien – in zehn einfachen und schnellen Schritten.

1. Wir empfehlen das kostenlose Programm Truecrypt, das Sie unter anderem hier herunterladen können. Bitte achten Sie dabei darauf, dass Sie die für Ihr Betriebssystem passende Version wählen (Windows, Mac, etc.).

2. Wenn Sie Truecrypt installiert und gestartet haben, gehen Sie auf die Schaltfläche „Create Volume“.

3. Beim nächsten Fenster ist die Box „Erstellen Sie einen verschlüsselten Container“ bereits angeklickt, betätigen Sie also einfach die Schaltfläche „next“.

4. Ebenso verfahren Sie beim nächsten Fenster – klicken Sie auch hier einfach auf „next“, um einen Standard-Container zu erstellen.

5. Beim nun folgenden Schritt können Sie den Container mit einem Titel Ihrer Wahl versehen und einen Speicherort dafür auswählen. Klicken Sie auf „Select File“, und geben Sie einen Namen und Speicherort (Schreibtisch, Desktop usw.) ein.

6. Als nächstes legen Sie den Verschlüsselungsstandard fest, lassen Sie „AES“ als Standard stehen, und klicken Sie auf „next“.

7. Nun können Sie die Größe des Containers wählen – er sollte sich an der Größe der Dateien orientieren, die Sie uns zukommen lassen wollen, und etwas größer sein als diese. Klicken Sie dann wieder auf „next“.

8. Nun müssen Sie ein Passwort eingeben. Es sollte nicht unter zehn Zeichen lang sein und möglichst aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen bestehen. Zur Sicherheit müssen Sie es zweimal eingeben, dann geht es weiter mit „next“.

9. Beim Format können Sie die Voreinstellungen („Fat“) übernehmen und klicken einfach wieder auf „next“.

10. Bewegen Sie die Maus fünf Sekunden lang willkürlich über den Bildschirm und klicken Sie dann bitte auf „Format“.

Damit wird der Container erstellt. Diesen Container können Sie nun auf den Truecrypt-Startbildschirm ziehen. Klicken Sie dann die Schaltfläche „Mount“ und geben Sie Ihr neues Passwort ein. Damit öffnen Sie den Container, in den Sie nun Ihre Dateien ziehen können. Wenn Sie danach auf „Dismount“ klicken, sind diese im verschlüsselten Container verwahrt. Diesen können Sie nun auf eine CD-Rom oder DVD brennen oder auf einen USB-Stick ziehen – bevor Sie uns das Speichermedium (per Post) zukommen lassen. Das notwendige Passwort sollten Sie uns auf einem der anderen angegebenen Wege übermitteln – oder per separater Post.

Vielen herzlichen Dank!

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2 Kommentare

  1. […] Dr. Hajo Funke IranKontaktAnonymer Briefkasten/Anonymer KontaktPresseImpressumFotosRechtsextremismusNSU-BereichLinks gegen RechtsVeröffentlichungenVita […]

  2. Hans Werth · · Antwort

    30.11.2012 11:30h (Fernsehzeitangabe) phoenix – Bericht über DBT-Untersuchungsausschuss zum NSU

    phoenix beseitigt die letzten Zweifel am Versagen der Behörden

    berichtet wurde über Befragung des ehemaligen Parl. Staatssekretärs Hanning
    im BMI, für die Befragung als Chef des BND 1998-2005, zuletzt in BMI bis 2009,
    es wird erwartet die Beantwortung der Frage u.a.
    warum wurden die Abteilungen Links- und Rechtsextremismus (man beachte die
    Reihenfolge dieser Nennung durch den phoenix-Sprecher!) zusammengelegt?
    ua wurde berichtet, dass Fromm sich gegen diese Zusammenlegung aussprach und zwar
    offensichtlich sehr dezidiert …
    ebenso der BKA-Chef der z.B. die Weiterverfolgung im Anlaßfall dessen was heute als
    NSU bezeichent wird, weisungsgemäß abbrach weil die Zuständigkeit des BKA verweigert wurde..

    Den Bericht schloss phoenix-Kommentator Erhard Schärfer noch einmal zusammenfasend ab mit der Bemerkung
    … über die Zusammenlegung bisher getrennter Abteilungen in eine [Originalwortlaut:] „Abteilung FÜR Links- und Rechtsextremismus“
    DAS erklärt doch alles … noch Fragen?…

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